11 Maßnahmen des Gesundheitsministerium und den Gemeinden zur Bekämpfung der Covid-19-Ausbrüche

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Das Gesundheitsministerium und die Gemeinden haben an diesem Freitag (14.08.2020) einstimmig beschlossen, Clubs und Bars im ganzen Land zu schließen, die Öffnungszeiten von Restaurants zu begrenzen und das Rauchen auf der Straße zu verbieten, wenn der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann.

Die Maßnahmen erfolgen, nachdem die Gesundheitsbehörde am Donnerstag in den letzten 24 Stunden 2.935 neue positive Fälle von Covid-19 gemeldet hat, insgesamt 337.334 Infizierte und 28.605 Todesfälle, Zahlen, die seit Ende April nicht mehr verzeichnet wurden.

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Bei den koordinierten Maßnahmen handelt es sich um einen Mechanismus, der im “Plan de respuesta temprana en un escenario de control de la pandemia por COVID-19” vorgesehen ist, der Mitte Juli von der Regierung und den Gemeinden verabschiedet wurde und einen weiteren Schritt zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus darstellt, wenn die von den Gemeinden beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichen.

Wenn auch diese Maßnahmen, die bereits vom Gesundheitsministerium und nicht von den autonomen Regionen verordnet werden, die Übertragung des Virus nicht stoppen können, ist das nächste im Plan vorgesehene Szenario der Alarmzustand.

Dies sind die vom Gesundheitsministerium beschlossenen Maßnahmen, um diesen Fortschritt zu stoppen:

Nachtleben: Diskotheken, Tanzlokale und Bars mit Live-Musik-Aufführungen werden geschlossen.

Hotels und Restaurants: Es wird an die Notwendigkeit erinnert, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen im Barbetrieb, den Abstand zwischen den Tischen und eine Beschränkung auf 10 Personen pro Tisch zu garantieren, mit einer Schließzeit um 1 Uhr morgens, mit der Unmöglichkeit, neue Kunden nach Mitternacht zu empfangen.

Soziale Gesundheitszentren oder Altersheime: Die PCR muss für Neueintritte mit einer maximalen Schicht von 72 Stunden und für Mitarbeiter, die aus Urlaubs- oder Ferienzeiten zurückkehren, durchgeführt werden.

Die Besuche sind auf einen Besuch pro Person und Einwohner beschränkt, wobei Präventivmaßnahmen bis zum Äußersten und mit maximal einer Stunde pro Tag ergriffen werden. Es wird gefordert, dass der Zustrom gestaffelt erfolgt, um eine Überfüllung zu vermeiden, wobei jedoch Ausnahmen für Patienten, die sich in der Endphase ihres Lebens befinden, gemacht werden können.

Ausflüge von Bewohnern in soziale Gesundheitszentren sind auf ein Maximum beschränkt.

Veranstaltungen und Massenaktivitäten: Für jede Veranstaltung oder Aktivität ist eine Risikobewertung durch die Gesundheitsbehörden obligatorisch.

Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Screenings im Falle eines Epidemieausbruchs für die gefährdeten Bevölkerungsgruppen, wie z.B. soziale Gesundheitszentren, Nachbarschaften oder Wohnblöcke, unter anderem.

Alkoholkonsum: “Botellon” ist verboten. Gemeinden und Kommunen werden dringend aufgefordert, die vereinbarten Sanktionen strikt anzuwenden.

Das Rauchen ist auf öffentlichen Straßen oder in offenen Räumen verboten, wenn der zwei Meter große Raum nicht eingehalten werden kann. Diese Maßnahme erstreckt sich auf jedes Rauchergerät.

Die 3 Empfehlungen

– Beschränken Sie soziale Ereignisse auf Gruppen mit stabiler Koexistenz; das heißt, alle Begegnungen mit anderen Menschen außerhalb dieser stabilen Gruppe sollten so weit wie möglich eingeschränkt werden.

– Begrenzen Sie gesellschaftliche Veranstaltungen auf maximal 10 Personen.

– In Wohnheimen: Führen Sie regelmäßige PCR-Screening-Tests durch, um sicherzustellen, dass kein Arbeitnehmer positiv getestet wurde.

Die Mahnung an alle Gemeinschaften:

– über alle im Frühreaktionsplan vereinbarten Mittel und Kapazitäten verfügen, wie z.B. Kapazitäten für Früherkennung, Überwachung und Fallbetreuung sowie Kapazitäten des Gesundheitssystems.