14 NATO-Länder beginnen Manöver „Cold Response”

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Mehr als 25.000 Soldaten aus 14 Ländern der NATO haben am Montag (09.03.2026) im Norden Norwegens mit Militärmanövern begonnen, die im Rahmen der Stärkung der wachsenden Rolle der nördlichen Region in den Plänen des Bündnisses stattfinden.

Die Übungen mit dem Namen „Cold Response” (Kaltes Reagieren) dauern bis zum 19. Mai und finden zu Lande, zu Wasser und in der Luft in den norwegischen Regionen Troms und Nordland sowie im Norden Finnlands statt.

Die Manöver simulieren einen Krieg gegen einen fiktiven Feind und zielen darauf ab, die Verteidigungsfähigkeit der NATO und Norwegens an der Nordflanke zu stärken und zu einer glaubwürdigen Abschreckung beizutragen, wie das norwegische Verteidigungsministerium in einer Erklärung erklärte.

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Neben Norwegen stehen auch die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Deutschland, die Niederlande, Frankreich, Italien, Kanada, Spanien, die Türkei, Schweden, Finnland, Dänemark und Belgien auf der Liste der teilnehmenden Länder.

Obwohl die Manöver seit 2006 alle zwei Jahre unter diesem Namen durchgeführt werden, wurden sie nun in die Initiative „Arctic Sentinel” eingebunden, die letzten Monat von der NATO als Reaktion auf die Forderung der Vereinigten Staaten nach einer Verstärkung der Sicherheit in der Arktis gegenüber China und Russland ins Leben gerufen wurde.

Die Einführung dieser Initiative erfolgte in dem Versuch, den US-Präsidenten Donald Trump zu beruhigen, der in den Monaten zuvor wiederholt sein Interesse bekundet hatte, das autonome dänische Gebiet Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit zu übernehmen.

Die Vereinbarung zwischen Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte Ende Januar, die Sicherheit in der Region zu erhöhen, und der Beginn der Treffen der zwischen den USA, Dänemark und Grönland vereinbarten hochrangigen Arbeitsgruppe haben die Spannungen jedoch gemildert.

Sowohl Dänemark als auch Grönland haben sich offen gezeigt, die militärische Zusammenarbeit mit Washington zu vertiefen, jedoch unter Achtung der roten Linien der Souveränität, der territorialen Integrität des dänischen Königreichs und des Selbstbestimmungsrechts der Grönländer.

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung des norwegischen Parlaments wird heute und morgen Dienstag das Gebiet besuchen, in dem die Manöver stattfinden. Außerdem ist für diesen Freitag vorgesehen, dass der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre und der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich auf einem offiziellen Besuch in diesem nordischen Land befindet, die Militärübungen live mitverfolgen.

Quelle: Agenturen