Die Regionalregierung auf Mallorca baut das Überlandbusnetz TIB weiter aus. Im März dieses Jahres werden 14 neue Busse in Betrieb genommen, um das Angebot zu verbessern. Diese Erweiterung ist das Ergebnis einer Änderung der Konzessionen für den Busverkehr, die im letzten Jahr vorgenommen wurde. Dadurch konnten Taktfrequenzen und Strecken verbessert werden. Insgesamt sollen in diesem Jahr 26 neue Busse mit größerer Kapazität hinzukommen, um die Anzahl der verfügbaren Plätze auf stark frequentierten Linien zu erhöhen.
Der Minister für Wohnungswesen, Raumordnung und Mobilität, José Luis Mateo, stellte die neuen Busse vor und betonte das Engagement der Regierung für einen besseren öffentlichen Nahverkehr. Zusätzlich zu den 14 Bussen sollen noch 12 weitere neue Busse in diesem Jahr folgen. Zusammen mit den 6 Bussen, die im letzten Jahr in Betrieb genommen wurden, bedeutet dies eine deutliche Verstärkung. Durch die Änderung der Konzessionen wird die TIB-Flotte in zwei Jahren um 7 % auf insgesamt 266 Fahrzeuge aufgestockt.
Die 14 neuen Busse sind bereits auf Mallorca und werden ab dem 27. März eingesetzt. Es handelt sich um Gelenkbusse mit größerer Kapazität, die mit komprimiertem Erdgas (CNG) betrieben werden, um CO2-Emissionen und Schadstoffe zu reduzieren. An der Präsentation nahmen neben Minister Mateo auch die Generaldirektorin für Mobilität, Lorena del Valle, die Geschäftsführerin des Consorci de Transports de Mallorca, Lluïsa Serra, sowie Vertreter der Konzessionsunternehmen teil.
Die neuen Busse bieten bis zu 75 Sitzplätze. 13 der 14 Fahrzeuge sind 18 Meter lange Gelenkbusse, einer ist 15 Meter lang. Sie wurden von Scania mit Karosserien von Castrosua hergestellt. Acht der Busse sind Hochflurbusse mit 75 Sitzplätzen, die restlichen sind Niederflurbusse mit 57 bzw. 50 Sitzplätzen. Der 15-Meter-Bus bietet 53 Sitzplätze. Die Busse werden auf stark frequentierten Linien eingesetzt, insbesondere auf Verbindungen zwischen den Regionen Llevant, Nord und Ponent.
Die Regionalregierung kann diese Erweiterung dank der Konzessionsänderung umsetzen. Ziel ist es, den Service an die Nachfrage anzupassen, beispielsweise durch die Erweiterung der Flotte und des Serviceangebots, höhere Taktfrequenzen und das ganzjährige Angebot der Aerotib-Linien zwischen verschiedenen Gemeinden und dem Flughafen. Die Konzessionsänderung bedeutet eine Erhöhung des Gesamtbudgets um rund 150 Millionen Euro (von 436 auf 580 Millionen) im Zeitraum 2024–2030 und eine Steigerung des Dienstleistungsangebots um rund 50 %.
Quelle: Agenturen





