Der Gesundheitsdienst der Balearen hat diese Woche 20.046 Maßnahmen aufgrund des Streiks des medizinischen Personals gegen die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagene Reform des Rahmenstatuts für das Personal im Gesundheitswesen ausgesetzt. Wie das Gesundheitsministerium in einer Erklärung mitteilte, wird der Gesundheitsdienst die abgesagten Termine neu ansetzen, um die negativen Auswirkungen auf die Nutzer so gering wie möglich zu halten.
Konkret haben die Streiks zur Aussetzung von 435 chirurgischen Eingriffen, 11.281 Krankenhauskonsultationen, radiologischen oder diagnostischen Untersuchungen und 8.330 Konsultationen in der Primärversorgung geführt.
Aufgeschlüsselt nach Inseln wurden auf Mallorca 278 chirurgische Eingriffe, 9.272 Krankenhauskonsultationen, diagnostische und radiologische Untersuchungen sowie 6.354 Konsultationen in der Primärversorgung abgesagt. Auf Menorca wurden 53 Eingriffe, 899 Krankenhauskonsultationen oder Untersuchungen und 515 Konsultationen in der Primärversorgung ausgesetzt, während auf Ibiza 104 Operationen, 1.154 Konsultationen oder Untersuchungen und 1.461 Konsultationen in der Primärversorgung ausgesetzt wurden.
Das Gesundheitsministerium hat darauf hingewiesen, dass die Umplanung der Aktivitäten zu einem leichten Anstieg der Wartelisten für chirurgische Eingriffe, Konsultationen und diagnostische Tests führen wird. Die Gesundheitsministerin Manuela García hat am Freitag darauf hingewiesen, dass der Gesundheitsdienst die in dieser Woche ausgesetzten Konsultationen, Tests und Operationen umplanen wird, wobei versucht wird, dies „in möglichst kurzer Zeit” zu tun.




