2026 – Alles wird teurer, oder auch nicht?

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Das Jahr 2026 wird erneut eine Mischung aus Preissteigerungen und einigen positiven Überraschungen für das Leben in Spanien mit sich bringen. Für viele Haushalte wird das tägliche Leben weiterhin teurer, vor allem aufgrund höherer Kosten für Wohnen, Energie und andere Fixkosten. Dennoch gibt es auch Lichtblicke, wie beispielsweise den öffentlichen Nahverkehr und höhere Renten.

Der Wohnungsmarkt bleibt eines der größten Probleme. Nach den starken Preisanstiegen im Jahr 2025 wird erwartet, dass die Mieten im Jahr 2026 weiter steigen werden. Experten schätzen, dass die Mieten im Durchschnitt zwischen 3 und 8 Prozent teurer werden. Viele Mietverträge, die während der Corona-Zeit abgeschlossen wurden, laufen aus, sodass Vermieter die Preise an den aktuellen, viel höheren Markt anpassen.

Auch die Preise für Eigentumswohnungen steigen weiter. Es wird erwartet, dass die Immobilienpreise im Jahr 2026 um etwa 7 Prozent steigen werden. Für Menschen mit einer variablen Hypothek kann dies zusätzlichen Druck bedeuten, da der Euribor im Laufe des Jahres zu höheren monatlichen Belastungen führen kann.

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Auch die Fixkosten steigen. Die Stromrechnung ändert sich in ihrer Struktur, wobei der feste Anteil der Rechnung steigt. Obwohl die tatsächlichen Energiekosten bei sinkenden Marktpreisen geringer ausfallen können, werden viele Haushalte dies nicht unmittelbar bemerken. Auch Wasser wird teurer, insbesondere in Großstädten, wo die Tarife um einige Prozent steigen.

Darüber hinaus werden Dienstleistungen wie Telefonie, Versicherungen und insbesondere private Krankenversicherungen erneut teurer. In den vergangenen Jahren gab es bereits erhebliche Preissteigerungen, und dieses Muster wird sich wahrscheinlich auch 2026 fortsetzen, was das Monatsbudget zusätzlich belastet.

Eine der wenigen positiven Ausnahmen ist der öffentliche Nahverkehr. Die Ermäßigungen für U-Bahn, Bus und Regionalzüge bleiben auch 2026 bestehen, und es wird eine Nahverkehrskarte für 60 Euro eingeführt. Dadurch bleiben die Preise niedrig oder werden sogar günstiger, je nach Region.

Auch die Renten werden erhöht. Die meisten Renten steigen um etwa 3 Prozent, während die Mindestleistungen stärker angehoben werden, um die Kaufkraft etwas zu schützen.

Für Selbstständige und Unternehmer war geplant, die digitale Arbeit über das Verifactu-System verbindlich vorzuschreiben, doch dies wurde vorläufig verschoben. Ursprünglich sollten ab 2026 alle Rechnungen über dieses System registriert werden. Aufgrund vieler Kritikpunkte und Unklarheiten wurde die Einführung vorläufig ausgesetzt.

Quelle: Agenturen