Der Teide auf Teneriffa, wird ab sofort rund um die Uhr überwacht. Die Behörden schalten einen Gang höher und behalten den Nationalpark 24 Stunden am Tag im Auge. Diese Entscheidung kommt nicht von ungefähr. Wer in letzter Zeit auf dem Krater stand, hat es wahrscheinlich schon kommen sehen: Der Andrang ist unerträglich und die Probleme häufen sich.
Es geht nicht einmal nur um die Horden von Touristen, die den Vulkan sehen wollen. Immer mehr Leute setzen sich über die Regeln hinweg. Menschen stapfen abseits der Wege, schlagen illegal ihre Zelte auf oder entsorgen ihren Müll in der empfindlichen Natur.
Mit diesem Schritt greifen die Behörden schneller ein. Früher endete die Überwachung nach einer bestimmten Zeit. Die Verstöße fanden in der Nacht oder am frühen Morgen statt. Es gibt nun eine kontinuierliche Überwachung. Sie setzen Personal vor Ort ein, installieren aber auch Kameras.
Was merkt man davon als Besucher? Die Kontrollen werden knallhart. Man bekommt schneller ein Bußgeld und „heimlich“ geht es fast gar nicht mehr. Die Verwalter sagen, dass es sein muss. Sie wollen den Park schützen, nicht nur den Leuten das Leben schwer machen. Der Teide ist kein gewöhnlicher Berg. Er ist ein einzigartiges Stück Erde und einer der meistbesuchten Parks in Spanien. Diese Beliebtheit zehrt an der Natur.
Ohne diese Maßnahmen wird das Ganze auf Dauer einfach kaputtgehen. Dennoch wirft es Fragen auf. Wie weit geht man mit diesen Kontrollen? Fühlt man sich noch frei, wenn überall Kameras hängen? Es ist eine schwierige Situation, mit der viele beliebte Orte derzeit zu kämpfen haben.
Quelle: Agenturen



