36% der spanischen Haushalte kann unerwartete Ausgaben nicht bezahlen

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Eine große Gruppe von Menschen in Spanien hat Schwierigkeiten, finanziell über die Runden zu kommen. Neue Zahlen zeigen, dass etwa ein Drittel aller spanischen Haushalte unerwartete Ausgaben nicht auffangen kann. Dazu gehören beispielsweise eine kaputte Waschmaschine, eine notwendige Autoreparatur oder eine plötzliche Arztrechnung. Viele Familien verfügen einfach über keine finanziellen Rücklagen.

Nach den neuesten Daten des spanischen Statistikamtes INE betrifft dies mehr als 36 Prozent der Haushalte. Das bedeutet, dass mehr als jede dritte Familie unerwartete Kosten nicht bezahlen kann, ohne Geld zu leihen oder um Hilfe zu bitten. Dieser Prozentsatz ist etwas höher als im Vorjahr, was zeigt, dass sich die Situation für viele Menschen kaum verbessert.

Auch ein Urlaub ist für viele Familien nicht drin. Etwa 33 Prozent der spanischen Haushalte können sich keinen mindestens einwöchigen Urlaub außerhalb ihres Wohnortes leisten. Für diese Menschen bleibt Urlaub ein Luxus, selbst innerhalb ihres eigenen Landes. Die steigenden Preise für Unterkunft, Transport und Lebenshaltungskosten spielen dabei eine große Rolle.

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Dennoch gibt es auch einen kleinen Lichtblick. Die Zahl der Menschen, die angeben, dass sie nur mit großer Mühe über die Runden kommen, ist zurückgegangen. Im Jahr 2025 gaben etwa 9 Prozent der Haushalte an, in ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten zu stecken. Das ist der niedrigste Stand seit 2019, auch wenn es für diese Gruppe weiterhin sehr schwer ist.

Darüber hinaus zeigt sich, dass viele Familien bei grundlegenden Dingen sparen müssen. So können fast 16 Prozent ihre Wohnung nicht richtig heizen oder kühlen. Etwa 6 Prozent können sich keine regelmäßigen Mahlzeiten mit Fleisch, Huhn oder Fisch leisten, und der gleiche Prozentsatz hat kein eigenes Auto. Mehr als ein Viertel der Haushalte kann alte oder kaputte Möbel nicht ersetzen.

Die finanziellen Probleme unterscheiden sich stark je nach Region. In Castilla-La Mancha, Murcia und auf den Kanarischen Inseln ist es für Haushalte am schwierigsten, über die Runden zu kommen. In Regionen wie dem Baskenland, Aragón und den Balearen sind die Probleme im Durchschnitt deutlich geringer.

Quelle: Agenturen