Im Jahr 2024 wurden in Spanien 505.315 neue Arbeitsplätze geschaffen, von denen 40 % von Migranten besetzt werden. Dies geht aus der „Radiographie der Migration auf dem Arbeitsmarkt und ihr Beitrag zum Wirtschaftswachstum“ hervor, die vom Ministerium für soziale Sicherheit und Migration vorgelegt wurde. Die Zahl der ausländischen Arbeitnehmer hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen; Ende 2024 lag der Anteil der ausländischen Arbeitnehmer bei 13,4 %, gegenüber 10,4 % im Jahr 2018.
Die Sektoren mit dem höchsten Wachstum seit 2018 sind das Baugewerbe (mehr als 6%) und das Gastgewerbe (5,5%). Die Sektoren Verwaltungsdienstleistungen sowie Information und Kommunikation verzeichneten ebenfalls ein überdurchschnittliches Wachstum von 3 %, was darauf hindeutet, dass Migranten eine immer wichtigere Rolle bei Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung spielen.
Ministerin Elma Saiz betonte, dass dieses Wachstum zeige, dass eine gut durchdachte Migrationspolitik der Gesellschaft Vorteile bringen und zu einer positiven Veränderung der spanischen Wirtschaft beitragen könne. Sie erinnerte daran, dass Spanien nach Angaben der Banco de España jährlich zwischen 200.000 und 300.000 ausländische Arbeitskräfte benötigt, um sein Rentensystem und seinen Sozialstaat aufrechtzuerhalten.
Umfrage zum monatlichen Gewinnspiel auf mallorca-services.es - Schon mitgemacht?Im Jahr 2024 wurden 505.315 neue Arbeitsplätze geschaffen, die den Arbeitsmarkt um 289.910 spanische und 212.042 ausländische Arbeitnehmer bereicherten. Nach den neuesten Daten der so genannten EPA waren Ende letzten Jahres 21.859.900 Menschen in Spanien beschäftigt, was einen neuen historischen Rekord darstellt. Außerdem sank die Arbeitslosenquote im letzten Quartal 2024 auf 10,6 % und damit auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren.
Was die Herkunft der ausländischen Arbeitskräfte in Spanien betrifft, so kommen die meisten aus lateinamerikanischen Ländern (41,3 %) und aus europäischen Nicht-EU-Ländern (27,3 %). Es gibt mehr männliche (56 %) als weibliche (44 %) ausländische Arbeitskräfte, ein höherer Prozentsatz als bei den spanischen Arbeitskräften, wo Männer 52,2 % und Frauen 47,8 % ausmachen.
Geografisch gesehen konzentrieren sich die ausländischen Arbeitnehmer vor allem auf den Osten und die Mitte der Iberischen Halbinsel sowie auf die Inseln. Provinzen wie Asturien, León, Zamora, Salamanca, Cáceres und Badajoz haben 2018 den geringsten Anteil ausländischer Arbeitskräfte.
Derzeit leben 7.027.810 Ausländer in Spanien, ein Anstieg um 1.661.452 seit 2018. Im gleichen Zeitraum wuchs die Gesamtbevölkerung des Landes um 4,2 %, von 48,6 Millionen im Jahr 2018 auf 48,8 Millionen im Jahr 2024. Diese Wachstumsrate übertrifft diejenige von Nachbarländern wie Frankreich (2,1 %) und Italien, das sogar einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen hat.
Diese Zahlen verdeutlichen die wichtige Rolle der Migranten in Spaniens Wirtschaft und Gesellschaft. Sie besetzen nicht nur freie Stellen in verschiedenen Sektoren, sondern helfen auch dem Rentensystem und kurbeln das Wirtschaftswachstum an.
Quelle: Agenturen




