Am Freitag (21.11.2025) hielt das spanische Königshaus verschiedene Feierlichkeiten ab, um 50 Jahre parlamentarische Monarchie zu feiern. König Felipe VI. sagte, dass die Monarchie seiner Meinung nach dazu beigetragen habe, Spanien auf ruhige und stabile Weise zur Demokratie zu führen.
Die wichtigste Veranstaltung fand im Palacio Real in Madrid statt, wo Felipe VI. zusammen mit Königin Letizia und ihren Töchtern Leonor und Sofía anwesend war. Während der Feierlichkeiten erhielten Sofía von Spanien, der ehemalige Ministerpräsident Felipe González und die Verfassungsväter Miquel Roca und Miguel Herrero de Miñón die Auszeichnung „Goldenes Vlies” für ihren Beitrag zur demokratischen Entwicklung Spaniens.
Später am Tag fand im Congreso de los Diputados ein Forum mit dem Titel „50 Jahre später: Die Krone im Übergang zur Demokratie” statt. Felipe VI. rief hier zu mehr Dialog, Respekt und Verantwortung in der spanischen Politik auf, insbesondere in Zeiten zunehmender Polarisierung.
Auffällig abwesend bei den Feierlichkeiten war der ehemalige König Juan Carlos I. Er war nicht zu den offiziellen Veranstaltungen eingeladen worden, was von vielen Medien als bewusste Entscheidung des Königshauses angesehen wird, auch aufgrund der Kontroverse um seine kürzlich erschienenen Memoiren.
Auch regionale Stimmen meldeten sich zu Wort. So rief der Präsident der Kanarischen Inseln an diesem Tag zur Wiederherstellung des institutionellen Vertrauens und zu mehr Respekt zwischen den politischen Parteien auf, da sich Spanien seiner Meinung nach in einer Phase der Unsicherheit befindet.
Die Feierlichkeiten betonten sowohl die historische Rolle der Monarchie als auch den Wunsch, den Wert des Dialogs und der Zusammenarbeit in der aktuellen politischen Situation zu stärken.
Quelle: Agenturen




