600.000 Euro für wissenschaftliche Projekte auf den Balearen

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Das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Universitäten (MICIU) hat die Entscheidung im Rahmen der Ausschreibung „Konsolidierung der Forschung 2024“ veröffentlicht, mit der rund 600.000 Euro für drei wissenschaftliche Projekte auf den Balearen bereitgestellt werden. Es handelt sich um zwei Forschungsprojekte der Fundació Institut d’Investigació Sanitària de Balears und eines der Universitat de les Illes Balears (UIB), die jeweils rund 200.000 Euro erhalten werden, wie das Ministerium in der Entscheidung ausführte.

Das erste der gesundheitsorientierten Projekte befasst sich mit neuen Instrumenten zur Optimierung der Behandlung von Infektionen durch multiresistente gramnegative Bakterien, mit denen die molekularen Determinanten der Permeabilität und Bindungswirksamkeit untersucht werden sollen.

Das andere Gesundheitsforschungsprojekt zielt darauf ab, die Wechselwirkungen zwischen extrazellulären Vesikeln und der extrazellulären Matrix mithilfe biomimetischer Hydrogele zu verstehen, um die Geweberegeneration zu verbessern. Das UIB-Projekt, das diese Unterstützung erhalten hat, wird vom Institut für interdisziplinäre Physik und komplexe Systeme (Ifisc) gefördert und zielt auf die Erforschung der Schnittstelle zwischen Quantenphänomenen und der Informatik der neuen Generation ab.

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In ganz Spanien hat das Ministerium 42,1 Millionen Euro bereitgestellt, um die Karriere von 221 nationalen oder ausländischen Postdoktoranden in Einrichtungen des spanischen FuEuI-Systems zu konsolidieren. Mit dieser Ausschreibung wird laut Ministerium die Schaffung von Dauerarbeitsplätzen gefördert und der Beginn oder die Konsolidierung einer Forschungslinie durch die Finanzierung eines eigenen FuEuI-Projekts erleichtert. Diese Beihilfen sollen die wissenschaftliche Entwicklung in Spanien stärken und die Forschung in Bereichen wie künstliche Intelligenz, Energie, Umwelt oder Gesundheit fördern.

Die Ministerin für Wissenschaft, Innovation und Universitäten, Diana Morant, betonte, dass die Regierung „Chancen für Forscher in Spanien schaffen“ wolle, um „die prekäre Situation zu beenden und Talente zu halten und anzuziehen“.

Nach Regionen hat das Ministerium 51 Anträge aus der Autonomen Gemeinschaft Madrid, 46 aus Katalonien, 34 aus Andalusien, 29 aus der Autonomen Gemeinschaft Valencia, 24 aus Galicien, sieben aus Murcia und sieben aus dem Baskenland und Kastilien und León genehmigt. In Aragón und auf den Kanarischen Inseln wurden jeweils vier Anträge genehmigt, auf den Balearen drei, in Kantabrien und Asturien zwei und in Navarra einer. Die Dauer beträgt zwei Jahre ab dem 1. April 2025, wie in der Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen festgelegt.

Quelle: Agenturen