65% der Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Selbstständige vorerst ohne finanzielle Hilfe

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Bei den Beihilfen für von der Pandemie betroffene Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Selbstständige auf Mallorca blieben 65 % der Antragsteller außen vor, da von den 1.955 eingegangenen Anträgen nur 685 genehmigt wurden. Der Grund ist, dass das zugewiesene Geld, 1,7 Millionen, sofort aufgebraucht wurde.

Der director general de Comerç en el Consistorio, Fabrizio di Giacomo, räumt ein, dass “das vorgesehene Geld nicht ausreichte, um die gesamte Nachfrage zu befriedigen, so dass nur die ersten, die den Antrag gestellt haben, Hilfe erhalten haben, da sie in der Reihenfolge der Abgabe ausgezahlt wurden.

65% der Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Selbstständige vorerst ohne finanzielle Hilfe
65% der Kleinst- und Kleinunternehmen sowie Selbstständige vorerst ohne finanzielle Hilfe

Auch der Stadtrat von Promoció Econòmica i Ocupació, Rodrigo Romero, ist sich über die Notwendigkeit im Klaren, dieses Jahr, “so schnell wie möglich”, neue Hilfen zu starten. “In den nächsten Aufruf werden auch Unternehmen einbezogen, die jetzt außen vor gelassen wurden”, sagt der Stadtrat. Diese Beihilfe war für Unternehmer gedacht, die von der Coronavirus-Pandemie betroffen waren, die während des Alarmzustands schließen mussten oder einen erheblichen Einkommensverlust erlitten haben.

Die von PalmaActiva zur Verfügung gestellten Zahlen zeigen, dass das Gaststättengewerbe mit 700 Anträgen, Friseure mit 319 und Bekleidungsgeschäfte mit 254 die Unternehmen sind, die am meisten diese erste Charge der Beihilfe in Anspruch genommen haben. Schließlich erhielten das Geld 243 Gastronomiebetriebe, 115 Friseure und 109 Bekleidungsgeschäfte.

Im Einzelhandel waren es 661 Anmeldungen, also jede dritte. Innerhalb dieser Gruppe ist die Lebensmittelbranche (z.B. Gemüsehändler oder kleine Lebensmittelläden), die von den 72 eingereichten Anträgen 15 bedacht wurden, oder die Textilbranche mit den 254 genannten Forderungen. Dazu gehören auch Drogerie-, Reinigungs- und Parfümeriegeschäfte (mit 19 Anfragen und 9 Begünstigten) oder Möbel-, Elektronik- und Eisenwarengeschäfte (mit 115 Anfragen und 42 Begünstigten).

Die Beihilfe stand auch nicht-ständigen Märkten offen. In diesem Fall wurden 174 Anträge gestellt und 69 Märkte bedacht.

Schließlich zeigen die vom Konsistorium zur Verfügung gestellten Daten, dass drei von vier Antragstellern auf Zuschüsse, 509, Selbständige sind, während nur 176 (was 25,7 % entspricht) juristische Personen sind.

Darüber hinaus waren von den insgesamt 685 Betrieben, denen Beihilfen gewährt wurden, 648 von der Schließung während des Alarmzustands betroffen und 37 hatten berechtigte Einkommensverluste.