#72StundenChallenge – Segeln für einen guten Zweck

Lesedauer des Artikels: 12 Minuten -

Nachdem der ursprüngliche Termin im Januar kurz nach dem Start wegen des schlechten Wetters abgebrochen wurde geht es jetzt am 08.02.2021 erneut los. Gestartet wird im Februar am westlichsten Punkt der Challenge – in der französischen Schweiz in Genf am Genfersee. Dort wird das Boot erstmals zu Wasser gelassen. Der 72 Stunden Countdown läuft. Jeder See wird einmal vollkommen durchsegelt, bevor unser kleines Segelboot auf der anderen Seite wieder mit Anhänger oder Kran aus dem Wasser geslippt oder gehoben wird.

Weiter geht es mit Team und Fahrzeugkonvoi zu den nächsten Seen, einmal quer durch die Schweiz. Die weiteren Seen sind: Neuenburgersee, Bielersee, Thunersee, Brienzersee, Vierwaldstättersee, Zugersee, Walensee, Obersee. Der Zürichsee gilt als die letzte Station der Challenge, in Wolishofen – Hafen bei Zürich erfolgt die Einfahrt über die Ziellinie und dies hoffentlich innerhalb von 72 Stunden.

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Wer stellt sich der #72StundenChallenge?

Der gebürtige Schweizer Beat Fankhauser aus dem Heimatort Trub im Emmental/Bern, der schon seit mehreren Jahren auf Mallorca lebt. „The Mountain Man“ – so wird er in der Elite im Segelsport des IMOCA – Ocean Masters World Championship genannt. Beat ist in Tirol/Österreich aufgewachsen und segelt seit seinem 8. Lebensjahr. Er verbringt beruflich 45 bis 50 Wochen pro Jahr auf See.

Beat segelt jährlich eine Distanz von ca. 20.000 Seemeilen (36 000km), – und das jedes Jahr! Den Atlantik überquerte er im Frühjahr 2020 bereits zum 24. Mal.

Bei verschiedenen TV-Sendern, Magazinen und Zeitungen präsentierte er schon seine Abenteuer und für Bootshersteller überprüfte er einige neue Produkte auf Seetauglichkeit.

Aufgrund von Corona sagte Beat dieses Jahr zahlreiche Aufträge als Berufs-Skipper ab, auch die Transatlantiktransfers und -törns im Herbst hat er aufgrund der Pandemie nicht durchgeführt.

Beat bereitet sich seit 7 Jahren still und heimlich auf seinen nächsten Schritt vor.

Für ihn ist es nun an der Zeit, seine langjährige Erfahrung auf allen Weltmeeren
bei jeder Wind-, Wetter- und Wellenlage und um die gefährlichsten Kaps der Erde in der Königsklasse des Segelsports – der IMOCA – einzusetzen.

Die Extremsegelaktion mit Hochseesegelprofi Beat Fankhauser gilt als Einstieg in die Königsklasse des Segelsports, der IMOCA Open60, sozusagen die Formel 1 auf dem Wasser. Jedes Jahr werden in dieser Klasse weltweit die härtesten Ein-Mann nonstop Langstreckenregatten ausgetragen.

Die IMOCA veranstaltet außerdem alle 4 Jahre die Vendée Globe, die härteste Ein-Mann-Regatta um den Globus – nonstop, an der derzeit 37 Skipper mit den schnellsten Segelbooten der Welt, der Open60, teilnehmen. Der aktuelle Rekord für die schnellste Weltumsegelung liegt bei 74 Tagen. Diesen gilt es zu toppen.

Alle 2 Jahre wird um den Weltmeistertitel gefahren.

Bei winterlichen Bedingungen auf Schweizer- Seen und mit einer derart extremen Belastung für Mensch und Material, ist das wie ein ‚Ritt auf einer Rasierklinge‘. Man braucht Mut, Einsatzbereitschaft, Können und vieles mehr..

All das hat Beat Fankhauser, „Der Mann aus den Bergen“.

Beat Fankhauser
Beat Fankhauser

Warum macht man so etwas?

„Gutes mit Gutem verbinden“
„Ich wurde herausgefordert“. Gute Freunde und Bekannte, wollen pro abgesegelten See die ich innerhalb von 72 Stunden von A nach B durchsegle einen bestimmten Betrag für einen guten Zweck spenden erklärt Beat. „So etwas Verrücktes habe ich ja noch nie gehört“ lacht Beat.

Nach Absprache mit seinem Team, meinte dieses nur „wenn einer so eine Nummer schafft, dann bist du es“ mit uns an deiner Seite.

Okay alles klar, wenn wir diese Challenge durchziehen, müssen wir die 10 Seen schaffen, also NONSTOP, damit die Herausforderer tiefer, für einen guten Zweck, in die Tasche greifen müssen. Die Vorbereitungen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper, das Finden und Definieren der eigenen Grenzen und der Drang mein selbst gesetztes Ziel zu erreichen treiben mich voran. Den Elementen kompromisslos ausgesetzt zu sein und Eins mit dem Segelboot, Wind und Wasser zu werden.

Die 72 Stunden Challenge ist für mich nebenbei, eine gute Möglichkeit, meinen Bekanntheitsgrad auf allen Kanälen zu erweitern, um Investoren, Sponsoren und Gönner auf mich und dem Beat Fankhauser Racing Team, aufmerksam zu machen.

Das ist der Grund, nur so habe ich das Gefühl, mein Leben vollends auszukosten und damit aufzuzeigen, nie aufzugeben, seinem Ziel weiter zu folgen, auch wenn der Weg mal holprig ist, zu zeigen wozu ein positiv denkender Mensch imstande ist.

bf-racing
bf-racing

Der Ablauf

Die Hafenmeister sind bereits informiert und stehen uns zur Unterstützung an ausgewählten Punkten von 00:00 bis 24:00 Uhr für uns zur Verfügung.

Die Durchführung der Challenge erfolgt zu jeder Wetterlage. Auch bei Schneefall und Regen. Eine weitere Herausforderung ist das Navigieren bei Nacht. Das Team begleitet Beat 24 Stunden am Tag. Es bringt Beat mit samt dem Segelboot von See zu See, bringen das Boot zu Wasser und müssen schnellstmöglich Mast stellen und die Segel vorbereiten, Ahoi Skipper, danach begibt sich das Team zum Ankunftsort am Ende des Sees und wartet dort auf ihren Skipper, bei seiner Ankunft geht es Vollgas weiter, Segel bergen, Mast legen und sichern, Boot kranen oder raus slippen mit den Trailer, alles sichern und Beat samt Boot, schnellstmöglich und sicher, zum nächsten See transportieren. Dort das Segelboot wieder zu Wasser zu lassen und wieder alles für Beat vorzubereiten…..

Im Übrigen, ist diese Zeit des Transports auf der Straße, die einzige Möglichkeit für unseren Skipper, sich auszuruhen. Das Team ruht sich während der Wartezeit, am Ende des Sees aus.

Zum Beispiel:

Genfer See für den Skipper 40NM (72km), je nach Wind und Wetter ca. 12 Stunden segeln für den Skipper und 12 Stunden Wartezeit für das Team mit dem Fahrzeug Konvoi, bis zur Ankunft des Herausgeforderten.

Die relevanten Wetterinformationen werden Beat rund um die Uhr übermittelt. Bei Sturm und zu hohen Wellen sowie bei starkem Nebel wird die Challenge abgebrochen.

Sollte kein Wind gehen, ist dem Skipper erlaubt, mit einem kleinen Außenbordmotor maximal 3 Knoten (5 km/h) zu fahren.

Es wird ein Livetracker auf unsere Webseite www.bf-racing.com eingerichtet, damit uns die Zuseher von zu Hause aus rund um die Uhr direkt folgen können. Die Einhaltung der Corona-Abstands- und Versammlungsregeln wird somit gefördert.

Der Ablauf der Challenge erfolgt gänzlich ohne Publikum vor Ort. Um Ansammlungen zu verhindern werden außerdem Bild- und Videomaterialien sowie schriftliche Statusberichte in regelmäßigen Abständen auf sämtlichen Social-Media-Kanälen gepostet.

Sollten uns aber dennoch zufällig Passanten (Familien) auf ihren Spaziergängen an ihrem See, bei unserer Challenge an unseren Bestimmungsorten sichten, freut sich das Team auf einen kleinen plausch und wird ihnen, ihren Kindern und/oder ihren vierbeinigen Freunden, natürlich Corona konform eine kleine Überraschung von unseren Sponsoren überreichen.

Achten sie auf Flaggen, Werbebanner oder andere Werbeträger von uns und unseren Sponsoren!!! Mit etwas Glück sehen oder treffen sie sogar unseren Hochseesegel Profi Beat Fankhauser und können ihn eventuell für ein schnelles Foto/ Selfie
überreden.

Wir arbeiten gerade daran, Regionale-, Nationale- und Internationale Medien, sowie TV- und Radiosender für unsere Challenge zu begeistern.

Das Segelboot „unsere kleine rote“:

Marke: Jullien Challenger Micro
Länge: 5,50m Gewicht: 450kg
Breite: 2,45m Segelfläche: 18,5qm
Tiefgang: 1m Spinnaker: 19,6qm

Ausrüstung und Team

Der Fahrzeug Konvoi besteht aus unserem Team Bus mit Trailer, einem Wohnmobil und einem PKW. Das Team um Beat Fankhauser besteht aus erfahrenen Segelenthusiasten, die in ihrem Gebiet Experten sind und schon jahrelang eng zusammenarbeiten.

Gearbeitet wird isoliert zur Eindämmung der Ausbreitung von Covid-19. Nur der engste Kreis von Beat ist mit ihm und auch untereinander in (physischem) Kontakt. Sichergestellt wird der Ablauf durch ein ausgearbeitetes Sicherheitskonzept.

Beat nimmt die #72StundenChallenge an.

Route und Eckdaten der 72 Stunden Challenge
Die Gesamte Segelroute beträgt auf direkten Weg ca. – 150 nm (270km). Je nach Wind- und Wellenrichtung, sind die Zahlen nach oben variabel. Der Transfer von unserem Segelboot mit dem Trailer auf dem Landweg von einem See zum nächsten See, beträgt im Gesamten – 358km

Die Zeit für das rein-, raus slippen oder kranen, inkl. Mast stellen oder legen, dauert je nach Standort und Anlage, 30 Minuten bis zu 1 Stunde. Geplant ist der Start um 12 Uhr in Genf, den Zieleinlauf in Wolishofen – Hafen bei Zürich, wollen wir nach drei Tagen (72 Stunden), bis max.12 Uhr schaffen.

Genfer See: Genf nach Villneuve
Neuenburger See: Yverdon – Le – Beins bis Zihlkanal (nur Mast legen) Ziehkanal (Eisenbahnbrücke) bis Erlach (Mast stellen) Kanalfahrt nur mit gelegten Mast
Bieler See: von Erlach nach Lindau (kranen)
Thuner See: von Gwatt (TCS Camping) nach Neuhaus (Seerestaurant)
Brienzer See: von Bönigen nach Brienz (Aaregg Camping)
Vierwaldstätter See: von Flüelen (Blaues Kuvert) nach Luzern (Werft)
Zuger See: Walchwil (PB-Tankstelle) nach Cham
Walen See: Walenstadt (Camping, Herr Bürer) nach Weesen
Ober-See: Schmerikon (Schlüssel) nach Raperswil Lido (nur Mast legen) Rapperswil Lido – Kanal (Brücke) nach Rapperswil Hafen (Mast stellen)
Zürich See: von Rapperswil Hafen nach Zürich – Wolishofen Hafen (Ziel)

Fordern auch sie unseren Skipper Beat Fankhauser heraus und spenden sie einen bestimmten Betrag pro gefahrenen See für einen guten Zweck..

Der gute Zweck:

Dass es für Kinder sein soll war von Anfang an klar, schliesslich habe ich als Skipper jahrzehnte lang Kinder mit Segeln begeistert und mit dem Segel – Virus infiziert und bin schon seit Jahren, persönlich von der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, mit ihren Projekten, total begeistert.

Daher werden wir das ganze eingefahrene Geld von den Herausforderern der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, zukommen lassen.

Die Stiftung Kinderförderung von PLAYMOBIL wurde im Jahr 1995 von Horst Brandstätter, Inhaber der beliebten PLAYMOBIL-Figuren, ins Leben gerufen, um Kindern eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen.

Ziel der Stiftung ist es, die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen im vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bereich zu unterstützen, die soziale und medizinische Betreuung von Kindern zu fördern und Ihnen eine Anleitung zu aktivem und kreativem Spielen zu geben, um ihre gesunde physische, psychische und seelische Entwicklung zu gewährleisten.

Vielleicht schaffen wir es ja gemeinsam das erste 3,5 Tonnen schwere “Playmobil – Piraten – Aktivschiff” in der Schweiz zu ankern?

Los gehts: Zahlen sie jetzt ihren Wunsch Betrag von XY.- € / CHF pro See, mal 10 Seen ergibt einen Betrag von XYZ .- € / CHF», auf die unten angegebene Konto-, Bankdaten ein.

Als kleines Dankeschön kommt ihr Name (Firmenname) auf unsere Herausforderer – Liste (Gönnerliste).

Aargauische Kantonalbank
Betreff: 72 Stunden Challenge
IBAN: CH47 0076 1039 8547 2200 1
PIC: KBAGCH22
Wir freuen uns über ihre Herausforderung (Beitrag)
ihr Beat Fankhauser Racing Team

Quelle: Pressemitteilung

Beitrag aktualisiert am 05.02.2021 | 13:20