Tetris distanziert sich von Trump

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Die Tetris Company, das Unternehmen hinter dem weltbekannten Videospielklassiker Tetris, hat sich deutlich von einem umstrittenen Online-Spiel distanziert, das auf der offiziellen Webseite des Weißen Hauses veröffentlicht wurde. Dieses Spiel, „Build the Wall“ genannt, simuliert den Bau einer Sperranlage an der Grenze zu Mexiko und greift damit ein politisch höchst sensibles Thema auf.

In einer Stellungnahme betonte die Tetris Company, dass sie weder an der Entwicklung dieses Spiels beteiligt war noch deren Marke oder geistiges Eigentum für dieses Spiel genehmigt oder lizenziert habe. Das Unternehmen hebt hervor, dass ihr Ziel darin bestehe, Menschen zu verbinden, nicht zu spalten, und sie nehmen Urheberrechtsverletzungen sehr ernst.

Das umstrittene Spiel „Build the Wall“ erinnert spielerisch an Tetris, fordert die Nutzer jedoch auf, eine Grenzmauer gegen eine herannahende „Horde“ zu errichten – eine klare Anspielung auf die geplante und teilweise bereits errichtete Grenzbefestigung der USA zu Mexiko. Weitere auf der Regierungsseite angebotene Spiele wie „Rio Run“ oder ein Fangspiel, bei dem Geldsäcke eingesammelt werden, sind ebenfalls an bekannte Spieleklassiker angelehnt, transportieren aber politische Botschaften rund um die US-Migrationspolitik und die Rolle der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE.

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Während die US-Regierung ihre Spiele als innovative Methode darstellt, die Erfolge des Präsidenten einem breiten Publikum zu vermitteln, haben Menschenrechtsorganisationen scharfe Kritik geübt, da diese Spiele Migranten und die komplexe Thematik der Einwanderung stark vereinfachen und politisch aufladen.

Insgesamt zeigt die Reaktion der Tetris Company, wie wichtig es für Unternehmen ist, ihre Markenidentität zu schützen und sich klar von politischen Instrumentalisierungen zu distanzieren, besonders wenn kontroverse gesellschaftliche Themen berührt werden. Die Debatte um die Online-Spiele verdeutlicht zudem, wie digitale Medien zunehmend in politische Auseinandersetzungen eingebunden werden.

Quelle: Agenturen