Mehr Platz in Ceuta, um Migranten unterzubringen

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Die Regierung setzt die Arbeiten in Ceuta fort, um bestimmte Bereiche herzurichten, mit dem Ziel, die Hunderte von Migranten unterzubringen, die sich nach dem massiven Zustrom im Juli noch immer auf den Straßen der Stadt aufhalten; darunter ein Bereich neben einem Kindergarten, wo die Arbeiter an diesem Samstag unter polizeilichem Schutz arbeiten.

Der Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, betonte am vergangenen Mittwoch (02.09.2026), dass die Herrichtung dieser Flächen unerlässlich sei, um den Identifizierungsprozess und anschließend in den allermeisten Fällen die Rückführung nach Marokko durchführen zu können.

Die Regierung hat ein Grundstück in Loma Colmenar, ein weiteres auf dem Gelände von La Hípica und ein drittes im Gewerbegebiet Tarajal bereitgestellt und arbeitet derzeit an der Herrichtung einer Freifläche im Stadtteil Los Rosales neben dem Kindergarten „Nuestra Señora de África“.

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Die Arbeiter haben die Arbeiten zur Herrichtung dieses Bereichs beschleunigt, nachdem Arbeiter und Eltern gegen die Nähe dieses Standorts zu einer Vorschule protestiert hatten, die von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren besucht wird. Tatsächlich kam es in den letzten Tagen zu mehreren Kundgebungen in der Gegend, um den Beginn der Bauarbeiten gegenüber der Vorschule zu verhindern, die am Freitag begonnen haben.

Die Arbeiter, die am Donnerstag aufgrund der Proteste der Bürger ihre Arbeit unterbrechen mussten, führen die Vorbereitungsarbeiten an diesem Samstag unter Anwesenheit von Einsatzkräften der Nationalpolizei durch, um mögliche Zwischenfälle zu verhindern. Die Arbeiter bauen derzeit zwei Zelte auf, in denen die Migranten untergebracht werden sollen, die illegal eingereist sind und mangels Schlafmöglichkeiten weiterhin auf den Straßen oder in den Hügeln der Stadt übernachten.

Die Gewerkschaft CCOO forderte am Freitag „die Suche nach einer Alternative, die es ermöglicht, die Betreuung der Migranten mit der Ruhe der Familien und dem ordnungsgemäßen Funktionieren der öffentlichen Dienste in Einklang zu bringen“.

Die Gewerkschaft CSIF fordert ihrerseits Sicherheitsgarantien vor der Eröffnung des neuen Kindergartens „Nuestra Señora de África“ und hat die Regierung von Ceuta zu „dringenden Maßnahmen vor der für den 28. September geplanten Eröffnung der neuen Einrichtung“ aufgefordert. „Die Einrichtung wird Platz für etwa 176 Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren bieten, zusätzlich zu den Mitarbeitern, die dort tätig sein werden“, teilte die Gewerkschaft mit, die eine technische Besichtigung, eine spezifische Risikobewertung und eine ausdrückliche Stellungnahme zur präventiven Eignung der Unterbringung dieser Einrichtungen in unmittelbarer Nähe einer Kindertagesstätte gefordert hat.

Quelle: Agenturen