Heftige Unwetter und Überschwemmungen an Spaniens Ostküste

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In den vergangenen Tagen hat eine außergewöhnliche Wetterlage die Ostküste Spaniens fest im Griff. Besonders betroffen sind die Regionen Tarragona, Castellón und Valencia, wo sintflutartige Regenfälle zu massiven Überschwemmungen, Stromausfällen und erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens geführt haben.

Auslöser dieser Extremwetterlage ist eine sogenannte DANA – eine Kaltfront in großer Höhe, die seit Donnerstag (01.10.2026) über dem Mittelmeer liegt. An vielen Orten, etwa in Tortosa, Coma-ruga und Santa Bàrbara, standen ganze Straßenzüge unter Wasser. Besonders dramatisch waren die Niederschlagsmengen an der Küste von Castellón, wo stellenweise fast 150 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen wurden. Auch im Ebro-Delta, in Mas de Barberans und in Peñíscola wurden Spitzenwerte zwischen 80 und 146 Litern registriert.

Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten: Überflutete Industriegebiete, unterspülte Straßen, vollgelaufene Keller und zahlreiche Stromausfälle. In einigen Gemeinden waren mehr als 1.200 Haushalte von der Stromversorgung getrennt. Die Feuerwehr verzeichnete allein in den Bezirken Baix Ebre und Montsià Dutzende Notrufe, während in anderen Orten der Unterricht an Schulen abgesagt und der Bahnverkehr teils komplett eingestellt wurde.

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Angesichts der anhaltenden Gefahr hat der Wetterdienst Aemet die Warnstufe Rot für die betroffenen Küstenregionen verlängert. Die Behörden appellieren eindringlich an die Bevölkerung, zu Hause zu bleiben, Fahrzeuge nicht zu bewegen und tiefergelegene Bereiche zu meiden. Auch auf den Balearen, insbesondere auf Ibiza und Mallorca, trifft das Unwetter inzwischen ein.

Die Situation bleibt angespannt: Nach den Vorhersagen der Meteorologen ist mit weiteren kräftigen Schauern und teils großem Hagel zu rechnen. Für die kommenden Tage gilt höchste Wachsamkeit – die Ereignisse erinnern eindringlich daran, wie verwundbar selbst moderne Städte gegenüber Naturgewalten sind.

Quelle: Agenturen