Zweite Phase der Umweltzone in Palma ab Januar 2027

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Mit dem Jahreswechsel beginnt in Palma auf Mallorca die zweite Phase der Umweltzone (ZBE), die darauf abzielt, die Luftqualität im Stadtzentrum nachhaltig zu verbessern. Ab dem 1. Januar dürfen Fahrzeuge mit der Umweltplakette „B“ die Zone nicht mehr befahren. Diese Regelung folgt auf die bereits seit Dezember 2024 geltende erste Phase, in der Fahrzeuge ohne Umweltplakette ausgeschlossen wurden.

Betroffen sind Benzinfahrzeuge, die zwischen Januar 2001 und August 2006 zugelassen wurden, sowie Dieselfahrzeuge mit Erstzulassung zwischen 2006 und September 2015. Laut Angaben der Generaldirektion für Straßenverkehr betrifft dies in Palma allein 167.191 Fahrzeuge: 74.916 Fahrzeuge mit der Plakette B und 92.275 Fahrzeuge ohne Plakette. Die Umweltzone umfasst das Stadtzentrum innerhalb der Avingudes und gilt grundsätzlich für alle dort fahrenden Fahrzeuge, unabhängig davon, wo sie registriert sind.

Ab 2027 dürfen nur noch Fahrzeuge mit den Plaketten C, ECO und 0 einfahren.
Ab 2030 sind ausschließlich Fahrzeuge mit den Plaketten ECO und 0 zugelassen, sofern sie nicht durch eine Sondergenehmigung ausgenommen sind.

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Es gibt jedoch zahlreiche Ausnahmen: Anwohner, Parkplatzbesitzer, Geschäftsinhaber sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität und Fahrzeuge, die zu Gesundheitseinrichtungen fahren, sind von den Verboten ausgenommen. Auch der öffentliche Nahverkehr, Gäste in Hotels, Güterverkehr sowie historische Fahrzeuge dürfen weiterhin in die Zone einfahren. Zudem ist die Einfahrt zu öffentlichen Parkhäusern weiterhin erlaubt.

Ein positiver Aspekt: Seit März dürfen auch ausländische Fahrzeuge in die Umweltzone einfahren, sofern sie die Umweltstandards erfüllen und im kommunalen Register eingetragen sind. Damit wird deutlich: Die Veränderungen sind weitreichend, aber auch durchdacht, um den Bedürfnissen der Stadtbewohner gerecht zu werden und gleichzeitig einen wichtigen Schritt für den Umweltschutz zu gehen.

Quelle: Agenturen