Neue EU-Regeln für Handgepäck ab 2027

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Ab Oktober 2027 wird sich das Reisen innerhalb der Europäischen Union spürbar verändern: Die EU hat eine umfassende Reform der Vorschriften für Flugreisende beschlossen, die insbesondere das Handgepäck betrifft. Viele Passagiere dürften sich freuen, denn das Mitnehmen von zwei Handgepäckstücken soll künftig kostenlos möglich sein – zumindest auf Flügen innerhalb der EU.

Künftig sollen alle, die ein Standardticket buchen, ohne Zusatzkosten zwei Handgepäckstücke mitführen dürfen. Der erste Gegenstand ist ein kleiner persönlicher Artikel wie eine Handtasche oder ein Rucksack, der unter den Vordersitz passen muss. Zusätzlich ist ein größerer Kabinenkoffer von bis zu 7 Kilogramm und einer maximalen Größe von 100 cm (Summe aus Länge, Breite und Höhe) vorgesehen. Allerdings ist die genaue Ausgestaltung noch nicht ganz klar: In der endgültigen Abstimmung wurde bislang nur ein kostenloses Gepäckstück mit den Maßen 40 × 30 × 15 Zentimeter garantiert. Ob der größere Koffer im finalen Gesetzestext bestehen bleibt, wird sich erst zeigen.

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Was bleibt beim Alten?

Billigfluggesellschaften dürfen weiterhin Tarife ohne Handgepäck anbieten – für alle, die freiwillig auf Gepäck verzichten.
Vor Inkrafttreten der neuen Vorschriften gelten weiterhin die aktuellen, oft sehr unterschiedlichen Regelungen der Airlines. Wer also bald nach Spanien reist, sollte sich wie gewohnt vorab über die Bedingungen informieren.
Britische Fluggesellschaften sind durch den Brexit ausgenommen: Für Flüge, die im Vereinigten Königreich starten, gelten die neuen Regeln nicht.

Die neuen EU-Vorschriften bringen mehr Einheitlichkeit und Transparenz, beseitigen aber nicht jede Unsicherheit. Bis mindestens Ende 2027 bleibt beim Handgepäck alles beim Alten. Wer jetzt reist, sollte die aktuellen Vorgaben der jeweiligen Airline prüfen – und erst künftig auf Entlastung hoffen.

Quelle: Agenturen