Spanien steht vor einem unbeständigen Wochenende: Die warme Ruhe des Spätsommers weicht ab Samstag, dem 17. Oktober, einem abrupten Wetterumschwung. Eine sogenannte DANA (Depresión Aislada en Niveles Altos) sorgt im Osten und Süden des Landes für teils heftige Regenfälle, begleitet von Gewittern und einem deutlichen Temperaturrückgang.
Nach einer Periode außergewöhnlicher Wärme – mit Temperaturen bis zu 34 Grad in Sevilla und Badajoz – zieht ab Freitag, dem 16. Oktober, ein Tiefdruckgebiet auf. Laut dem spanischen Wetterdienst Aemet ist damit zu rechnen, dass sich die Wetterlage rasch verschärft. Ein Mix aus kalter Höhenluft und warmem, feuchtem Mittelmeerwasser schafft ideale Bedingungen für intensive Niederschläge.
Andalusien erlebt den Umbruch besonders spürbar: Zunächst sommerlich warm, muss die Region ab Samstag mit anhaltendem Regen rechnen. Größere Niederschlagsmengen werden aber weiter östlich erwartet.
Murcia und Almería stehen schon ab Mittwoch im Fokus: Erste kräftige Schauer, vor allem an den Küsten, kündigen die nahende Unwetterlage an. Das Wochenende bringt voraussichtlich die stärksten Regenfälle.
Valencia-Region: Hier wird die Lage als besonders kritisch eingeschätzt. Zwar fehlen noch konkrete Warnstufen, doch die Erinnerung an heftige Überschwemmungen macht die Bevölkerung besonders wachsam.
Katalonien zählt zu den gefährdetsten Gebieten, genauere Prognosen für einzelne Provinzen werden aber erst kurzfristig erwartet.
Auch auf den Balearen drohen Schauer und Gewitter, wobei die Temperaturen dort stabil bleiben.
Wer in den anstehenden Herbstferien nach Spanien, insbesondere an die Küsten oder auf die Balearen reist, sollte sich auf wechselhaftes Wetter einstellen. Trotz aller Unsicherheiten macht die DANA deutlich: Der spanische Herbst zeigt in diesen Tagen seine unberechenbare Seite – Respekt vor den Warnungen der Wetterdienste ist dringend angezeigt.
Quelle: Agenturen





