Herausforderungen und Hilfsmaßnahmen für den Primärsektor auf Mallorca

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Die anhaltende Krise infolge der gestiegenen Kraftstoffpreise hat die Landwirtschaft und Fischerei auf den Balearen in eine schwierige Lage gebracht. Die Regionalregierung reagiert auf diese dramatische Situation und prüft, das bisherige Hilfspaket für den Primärsektor sowohl zeitlich zu verlängern als auch auszuweiten.

In einem aktuellen Treffen mit den wichtigsten Landwirtschafts- und Fischereiverbänden der Inseln – darunter die Unió de Pagesos de Mallorca, Cooperatives Agroalimentaries, Asaja Baleares sowie die Confraria de Pescadors – wurden die alarmierenden Herausforderungen deutlich. Dabei wurde berichtet, dass die Produktionskosten in den letzten sieben Monaten drastisch gestiegen und nicht gesunken sind. Besonders hart treffe die Kostenexplosion jene Betriebe, die auf den teuren Agrardiesel angewiesen sind. Aufgrund der Insellage müssen Landwirte auf den Balearen ohnehin rund 30 % höhere Kosten im Vergleich zum Festland schultern.

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Ein weiteres zentrales Thema ist der Rückgang der betrieblichen Gewinne: Mitunter müssen Unternehmen 50 % geringere Umsätze verkraften – bei gleichzeitig explodierenden Betriebsausgaben. Insbesondere die um 60 % gestiegenen Kraftstoffpreise belasten die Land- und Fischwirtschaft schwer, was teils bereits zu Betriebsaufgaben und vor Anker liegenden Fischerbooten führte.

Vor diesem Hintergrund plant die Regionalregierung einen umfassenden „Notfallplan“, der gezielte Maßnahmen vorsieht, um die wirtschaftliche Grundlage des Sektors zu sichern und strukturelle Schäden zu verhindern. Die kommenden Monate werden entscheidend dafür sein, ob dieser essenzielle Teil der Inselwirtschaft nachhaltig entlastet und gestärkt werden kann.

Quelle: Agenturen