Mit der Benennung von „Adam“ rückt die Staatliche Wetterbehörde AEMET das erste markante Wetterereignis der kommenden Saison ins Zentrum der Aufmerksamkeit – und mahnt zur Wachsamkeit. Besonders betroffen: die Mittelmeerküste der Iberischen Halbinsel sowie die Balearen. Schon ab Samstag (17.10.2026) werden hier sehr starke und langanhaltende Regenschauer erwartet.
Ursache ist das Zusammenspiel einer Kaltfront, die sich über dem Norden der Halbinsel abschwächt, und eines Hochdruckgebiets über den Britischen Inseln, das eine feuchte Ost- und Nordostströmung begünstigt. Die Folge: massive atmosphärische Instabilität, die zu heftigen Unwettern, lokalen Überschwemmungen und plötzlich ansteigenden Wasserständen in Flüssen führen kann. Besonders gefährdet sind Gebiete mit bereits gesättigten Böden, während Küstenregionen zusätzlich mit Sturm und hohen Wellen rechnen müssen.
Schwerpunkte der Niederschläge erwartet die AEMET vor allem am Kap von La Nao und auf den Pitiusas-Inseln, wo innerhalb von zwölf Stunden bis zu 150 l/m² möglich sind. Auch Katalonien, Alicante und Murcia könnten von außergewöhnlich hohen Regenmengen betroffen sein. Während die Temperaturen im Zuge der Front sinken, bleibt die genaue räumliche Verteilung der Niederschläge aufgrund meteorologischer Unsicherheiten schwer abschätzbar.
Ab Dienstag rechnet die Wetterbehörde damit, dass Unwettergefahr und Instabilität allmählich nachlassen und sich insbesondere auf den Nordosten sowie die Balearen beschränken werden. Doch eines bleibt gewiss: Solche Ereignisse verdeutlichen die Bedeutung präziser Wetterbeobachtung – und die Notwendigkeit, vorbereitet zu sein.
Quelle: Agenturen





