Immobilienpreise Mallorca: Teuerste Region Spaniens

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Der spanische Immobilienmarkt bleibt in Bewegung – besonders auf den Balearen, wo die Preise weiterhin nationale Rekorde brechen. Wer auf Mallorca, Ibiza oder Menorca eine Wohnung kaufen oder mieten möchte, muss mittlerweile deutlich tiefer in die Tasche greifen als anderswo im Land.

Im dritten Quartal 2026 betrug der durchschnittliche Kaufpreis für eine Wohnimmobilie auf den Balearen 3.535 Euro pro Quadratmeter. Damit besitzen die Inseln den höchsten Wert aller Regionen Spaniens, weit über dem nationalen Durchschnitt von 2.085 Euro. Das bedeutet konkret: Eine 90-Quadratmeter-Wohnung kostet bereits rund 318.150 Euro, ein Anstieg von 15.930 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses signifikanten Niveaus fiel der prozentuale Zuwachs auf den Balearen (+5,3 %) im Vergleich zu anderen Regionen wie Kastilien-La Mancha (+14,6 %) moderater aus.

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Bei den Mietpreisen zahlen Mieter auf den Balearen nun durchschnittlich 20,4 Euro pro Quadratmeter und Monat. Auch hier gibt es einen deutlichen Aufwärtstrend: Die Mieten stiegen im Jahresvergleich um 2,6 Prozent. Im Ranking der Städte sind nur Barcelona und Madrid noch teurer, mit 23,39 bzw. 23,14 Euro pro Quadratmeter.

Anderswo im Land entwickeln sich die Preise unterschiedlich: Während Donostia-San Sebastián, Madrid und Barcelona die Liste der teuersten Städte beim Kaufpreis anführen, bleibt das untere Ende der Skala mit Städten wie Cáceres oder Teruel weit unter 1.200 Euro pro Quadratmeter.

Die Situation illustriert die starke Nachfrage nach Wohnraum auf den Balearen, getrieben von Limitierungen beim Neubau, internationaler Attraktivität und einer einzigartigen Lebensqualität. Wer sich heute für eine Investition entscheidet, sollte nicht nur die bestehenden Höchstpreise, sondern auch mögliche weitere Steigerungen und Schwankungen im Blick behalten. Die Balearen setzen Trends – und zeigen, dass Wohnen hier exklusiver denn je ist.

Quelle: Agenturen