Starke Unwetter, kursierende Gerüchte und Unsicherheiten: In den vergangenen Tagen bestimmten dramatische Wetterlagen und deren Folgen das öffentliche Leben auf den Balearen. Zugleich sahen sich Bewohner und Eltern mit einer Flut an Desinformationen konfrontiert – insbesondere was die mögliche Absage des Unterrichts betrifft.
In sozialen Netzwerken verbreitete sich rasch das Gerücht, sämtliche Schulen auf den Balearen blieben am Dienstag, dem 20. Oktober, wegen starker Regenfälle und Überschwemmungsgefahr geschlossen. Diese Nachricht war mit offiziellen Logos versehen und wirkte auf den ersten Blick glaubwürdig. Die Regionalregierung dementierte jedoch umgehend: Weder das Ministerium für Bildung und Hochschulen noch das Krisenzentrum hatten eine solche Entscheidung getroffen. Tatsächlich blieb der Unterricht nur am Montag wegen des Tiefdruckgebiets „Adam“ ausgesetzt.
Die Behörden warnten eindringlich davor, auf inoffizielle Meldungen zu vertrauen und betonten, dass verbindliche Informationen ausschließlich über offizielle Kanäle und die Plattform GESTIB veröffentlicht werden. Dennoch entstand Verunsicherung – befeuert durch eine weitere Falschmeldung, die behauptete, auch der Arbeitstag am Montag falle ins Wasser. Auch hier wurden vermeintlich offizielle Grafiken genutzt.
Die Verantwortlichen rufen die Bevölkerung zu erhöhter Wachsamkeit auf: Auch bei vorübergehend besserem Wetter sei mit weiteren Fronten zu rechnen. Statt sich von Gerüchten leiten zu lassen, empfiehlt sich der prüfende Blick auf offizielle Aussagen. So bleibt – trotz Sturm und Unwetter – die Information verlässlich und die Lage übersichtlich.
Quelle: Agenturen





