Die Wasserversorgung ist ein zentrales Thema für jede Gesellschaft – insbesondere auf einer Insel wie Mallorca, wo natürliche Ressourcen begrenzt sind. Die geplante Investition von fast 44 Millionen Euro in die Modernisierung und Optimierung des Wassersystems rund um Sa Costera markiert einen entscheidenden Schritt zur Sicherung nachhaltiger Wasserqualität und Versorgung.
Im Fokus des Projekts der balearischen Regionalregierung steht die nachhaltige Nutzung der Quelle Sa Costera. Besonderes Augenmerk gilt der Verbesserung der bestehenden Infrastruktur, die die Quelle in Escorca mit dem Grundwasserleiter von s’Estremera in Bunyola verbindet. Bisher stellten Starkregen und dadurch erhöhte Trübung des Wassers eine Herausforderung dar: Das wertvolle Quellwasser konnte vorübergehend nicht für den menschlichen Gebrauch genutzt werden. Dies soll eine neue, leistungsstarke Filteranlage in Sóller – mit einer Kapazität von bis zu 3.000 Kubikmetern pro Stunde – ändern.
Weitere Bausteine des Projekts umfassen einen Ausgleichsbehälter mit einem Fassungsvermögen von 20.000 Kubikmetern, neue Brunnen zur Speicherung von Überschüssen im Grundwasserleiter und zusätzliche Pumpstationen sowie großräumige Leitungen. All diese Maßnahmen sorgen dafür, dass in Zeiten von Wasserknappheit ausreichend Reserven zur Verfügung stehen und die Versorgungsprobleme in bestehenden Brunnen behoben werden – ein wichtiger Beitrag zur Versorgungssicherheit von Gemeinden wie Palma, Calvià und Sóller, gerade während Dürreperioden.
Abschließend steht fest: Das Projekt ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und krisensicheren Wasserversorgung Mallorcas. Die Region setzt damit ein starkes Zeichen für eine Zukunft, in der Lebensqualität und Umwelt in Einklang gebracht werden.
Quelle: Agenturen





