Geht’s noch? Bis zu 4.000 Euro pro Quadratmeter auf Mallorca

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Der Immobilienmarkt auf den Balearen zeigt im zweiten Quartal 2026 einen bemerkenswerten Preisanstieg: Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für frei finanzierte Wohnungen liegt nun bei 3.980 Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 13,3 % im Vergleich zum Vorjahr und bestätigt die anhaltende Dynamik der Inselgruppe, die sich landesweit an zweiter Stelle hinter Madrid positioniert.

Der Bericht des Observatoriums für Wohnungswesen und Bodenpolitik des spanischen Ministeriums für Wohnungswesen und Stadtentwicklung beleuchtet neben der Preisentwicklung weitere relevante Aspekte. So wurde im selben Zeitraum bei 63 Wohnungen auf den Balearen ein Zwangsvollstreckungsverfahren eingeleitet – betroffen waren dabei überwiegend Bestandswohnungen, während nur zwei Fälle Neubauten betrafen. Die Eigentümer waren fast ausschließlich natürliche Personen.

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Besonders hervorzuheben ist das enorme Preisgefälle gegenüber Sozialwohnungen: Der durchschnittliche Wert einer Sozialwohnung liegt 69,6 % unter dem von frei finanzierten Bestandswohnungen. Gleichzeitig fiel die Zahl der notariell beurkundeten Transaktionen – sowohl im freien Markt als auch im Sozialwohnungsbereich – im Jahresvergleich um deutliche 17 %.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen, wie schwierig der Zugang zu Wohnraum auf den Balearen geworden ist. Die Kluft zwischen Angebot, Nachfrage und sozialen Bedürfnissen wächst stetig. Es bleibt abzuwarten, wie Politik und Marktteilnehmer auf diese Herausforderung reagieren, um langfristig bezahlbaren Wohnraum zu sichern und soziale Ausgewogenheit zu erhalten.

Quelle: Agenturen