Leben auf Mallorca: Steigende Lebenshaltungskosten und ihre Folgen

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Das Leben auf Mallorca gilt seit jeher als Inbegriff mediterraner Lebensqualität. Doch jüngste Entwicklungen zeigen: Für viele Bewohner wird das finanzielle Fundament zunehmend wackelig. Eine aktuelle Studie der Gewerkschaft CCOO versucht, die Situation zu quantifizieren – mit aufschlussreichen Ergebnissen.

Laut der Erhebung sind heute 2.326 Euro netto pro Monat nötig, um auf Mallorca nicht nur Mietkosten und Grundbedürfnisse zu decken, sondern auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Dieser Wert basiert auf 14 Gehaltszahlungen jährlich, wie sie in Spanien üblich sind. Haupttreiber dieses Anstiegs sind die in den vergangenen zwölf Jahren drastisch gestiegenen Wohnkosten – sie erhöhten sich laut Studie um 138 Prozent. Zum Vergleich: Die Löhne wuchsen im selben Zeitraum lediglich um 40 Prozent.

Immer mehr Bewohner sehen sich daher gezwungen, bei Lebensmitteln und Kleidung zu sparen.
Laut CCOO hat heute mehr als 40 Prozent der Arbeitnehmer auf den Balearen Schwierigkeiten, mit ihrem Einkommen bis Monatsende auszukommen.
Die sozialen Auswirkungen reichen von Einschränkungen beim Konsum bis hin zu einer wachsenden Unsicherheit bezüglich des Wohnraums.

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Der Trend zu steigenden Lebenshaltungskosten birgt notgedrungen gesellschaftliche Sprengkraft – insbesondere auf einer Insel, die bei vielen als Inbegriff von Lebensfreude und Leichtigkeit gilt. Die Debatte um faire Löhne, bezahlbaren Wohnraum und nachhaltige Lebensperspektiven für alle Bevölkerungsschichten dürfte Mallorca noch lange begleiten.

Quelle: Agenturen