Ablehnung der Erhöhung der Flughafengebühren auf Mallorca

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Die Stadträtin für Mobilität, Territorium und Wohnungsbau, Marta Vidal, teilte dem Consell de Govern am Freitag mit, dass sie dem Präsidenten von Aena, Mauricio Lucena, einen Brief geschickt habe, in dem sie die Ablehnung des Vorschlags der Regierung zum Ausdruck bringt, die Flughafengebühren ab dem 1. März 2024 um 4,09 Prozent zu erhöhen.

Die Stadträtin hielt es für notwendig, „für die Balearen eine Ausnahme zu machen, um die Abhängigkeit der Einwohner vom Luftverkehr zu berücksichtigen“, und bedauerte, „dass diese Erhöhung der Luftverkehrssteuer negative Auswirkungen auf die Passagiere haben könnte, indem sie die Ticketpreise erhöht und die Mobilität der Einwohner der Inseln einschränkt“.

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In dem Schreiben forderte Vidal die Aena auf, ihre Haltung zu dieser Erhöhung zu überdenken, da sie „für die Bürger und Unternehmen“ des Archipels einen großen Nachteil darstellen würde, „sowie eine absehbare negative Auswirkung auf die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismussektors der Balearen“.

In diesem Zusammenhang erinnerte die Stadträtin daran, dass bei der letzten Sitzung des Koordinationsausschusses für den Flughafen der Balearen am 12. Dezember 2022 kein Hinweis auf eine mögliche Steuererhöhung gegeben wurde und man keine Mitteilung darüber erhalten hat, so dass man nicht weiß, wie sich diese Erhöhung auf die balearische Bevölkerung, die Unternehmen und den Tourismussektor auswirken könnte.

Vidal hat außerdem die DGAC, die vom Verkehrsministerium (MITMA) abhängt, gebeten, so bald wie möglich den Koordinierungsausschuss für die Flughäfen der Balearen einzuberufen, um diese Angelegenheit und andere Themen, die für die Gemeinschaft von Interesse sind, zu besprechen, wie z.B. das OSP-Pilotprojekt der Strecke Maó-Barcelona zur Kontrolle der Höchstpreise auf den Balearen.

Quelle: Agenturen