Ein Haus aus dem Jahr 1925 in Palma auf Mallorca steht vor dem Abriss, begründet mit Einsturzgefahr. Kritiker fordern mehr Transparenz und stellen die Frage, ob der Schutz der Bevölkerung automatisch das Ende historischer Bauten bedeuten muss. Hätte es Alternativen gegeben?
Die Stadtverwaltung plant den Abriss des Gebäudes in der Avenida Joan Miró 43, das sechs Wohnungen und drei Ladenlokale beherbergt. Angeblich soll so ein Durchgang zur Plaza Mediterráneo geschaffen werden.
Die Begründung: Das Gebäude sei einsturzgefährdet und nicht mehr nutzbar. Doch ein Abriss ist nicht die einzige Lösung. Es stellen sich Fragen: Wer hat die Instandhaltung vernachlässigt? Gab es Sanierungsgutachten? Wie werden die Bewohner entschädigt?
In Palmas Innenstadt konkurrieren öffentliche Sicherheit, wirtschaftliche Interessen und Denkmalschutz. Gebäude aus den 1920ern sind Zeugen einer vergangenen Epoche. Ihr Abriss ist ein Beispiel dafür, wie Entscheidungen ohne öffentliche Debatte getroffen werden.
Quelle: Agenturen





