Absatz von Elektroautos steigt erneut an

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Der Absatz von Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen in Spanien ist im Februar erneut deutlich gestiegen. Dies geschah trotz der düsteren Prognosen der Autohersteller zu Beginn des Jahres. Insgesamt wurden 20.981 elektrifizierte Fahrzeuge zugelassen, was einem Anstieg von rund 62 Prozent im Vergleich zum gleichen Monat im Jahr 2025 entspricht.

Aufgrund dieses starken Wachstums machen Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge nun etwa 22 Prozent aller Neuwagenverkäufe in Spanien aus. Damit wächst der Anteil dieser Fahrzeuge schneller, als viele Unternehmen erwartet hatten, insbesondere nach einem schwachen Jahresauftakt im Januar.

Auch wenn man sich die ersten Monate des Jahres 2026 ansieht, ist der Anstieg deutlich erkennbar. Im Januar und Februar zusammen wurden 36.196 Elektrofahrzeuge verkauft. Das sind rund 56 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Übergang zu einer saubereren Mobilität scheint also zunehmend an Fahrt zu gewinnen.

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Gleichzeitig sinken die Verkaufszahlen von Dieselautos immer weiter. Der Marktanteil von Diesel sank im Februar auf nur noch etwa 4 Prozent. Damit erreicht dieser Kraftstoff ein historisches Tief auf dem spanischen Automarkt.

Das Wachstum erfolgt trotz Unsicherheiten hinsichtlich neuer staatlicher Förderungen für Elektroautos. Das neue nationale Programm „Auto+“, das den alten „Plan Moves“ ersetzen soll, ist noch nicht vollständig ausgearbeitet. Zudem enthält es vorläufig keine Subventionen für die Installation von Ladestationen, worauf die Branche gehofft hatte.

Branchenverbände bewerten den Anstieg zwar positiv, warnen jedoch auch davor, dass sich der Markt verlangsamen könnte, wenn keine stabile Politik folgt. Die Hersteller fordern daher klare Regeln, Steuervergünstigungen und einen Plan zur Erneuerung des alten Fahrzeugbestands. In Spanien sind Autos nämlich im Durchschnitt fast fünfzehn Jahre alt, was die Energiewende verlangsamt.

Quelle: Agenturen