Abteilung für Langzeitaufenthalte des Psychiatrischen Krankenhauses wird renoviert

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Gestern (22.05.2020) genehmigte der Regierungsrat das Projekt zur Reform der Langzeitstation (edificio Alfàbia) des Psychiatrischen Krankenhauses von Palma für 1,8 Millionen Euro und erteilte dem Generaldirektor des Gesundheitsdienstes die vorherige Genehmigung zur Vergabe dieser Arbeiten, die im Februar zum regionalen Interesse erklärt wurden.

Gegenwärtig bietet dieses Wohngebäude Platz für vierundzwanzig Personen mit schweren psychischen Störungen, die verschiedenen Tätigkeiten nachgehen.


Gemäß dem von der Universitätsklinik Son Espases erstellten Bedarfsprogramm muss das Gebäude renoviert werden, um das Erdgeschoss als Tagesklinik für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und ein angrenzendes Gebäude für die Unterbringung von Maschinen zu nutzen. All dies zielt darauf ab, die Qualität der Patientenversorgung und das Arbeitsumfeld der Fachkräfte zu verbessern.

Es sei daran erinnert, dass die Einrichtungen des Psychiatrischen Krankenhauses unter struktureller Alterung leiden, da einige der Gebäude zu Beginn des 20.Jahrhundert sind. Aus diesem Grund begann der Gesundheitsdienst der Balearen mit der Durchführung verschiedener Interventionen zur Verbesserung der Einrichtungen.

Projekt für die integrale Reform des psychiatrischen Krankenhauses

Das umfassende Reformprojekt des Psychiatrischen Krankenhauses umfasst die Reformierung der Einheiten Lluerna und Alfàbia sowie die Anpassung des Gebäudes, in dem die psycho-geriatrische Einrichtung und das als Sozialclub bekannte Gebäude untergebracht sind. All dies erfordert eine Investition von vier Millionen Euro, um sich an die neuen Bedürfnisse der Hilfe für die Bevölkerung mit psychischen Gesundheitsproblemen anzupassen.

Diese Reformen sind Teil des Strategischen Plans für psychische Gesundheit, mit dem ein Modell angestrebt wird, in das die Patienten stärker integriert sind, und mit dem das Stigma, unter dem sie leiden, bekämpft werden soll. Dies impliziert eine Neuordnung der Räume und die Schaffung neuer spezifischer Ressourcen. In diesem Sinne hat sich das regionale Gesundheits- und Verbrauchsministerium verpflichtet, unter Beteiligung von Fachleuten, Managern von Gesundheitsdiensten und Patienten- und Familienverbänden auf die Bedürfnisse einzugehen. Die Strategie umfasst die folgenden Aktionen:

– Schrittweiser Ausbau der kommunalen Dienste und Priorisierung von Nachbarschaftsdiensten (häusliche Pflege, kommunale Rehabilitationseinheiten, Tageszentren, betreutes Wohnen und Integrationsressourcen).
– Gewährleistung eines Portfolios gemeinsamer Gesundheits- und Sozialdienste im Bereich der psychischen Gesundheit auf allen Inseln.
– Entwicklung und Umsetzung eines Mehrzweck- und präventiven Gemeindepflegeplans, der die Autonomie des Einzelnen fördern soll.
– Verbesserung der Organisation und Betreuung von Drogenabhängigen.
– Stärkung der Betreuungsdienste für Kinder und Jugendliche.
– Gesundheitsförderung und Prävention von psychischen Erkrankungen.