Adif hat die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Züge auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Barcelona nach Reparatur der beschädigten Gleise auf 230 Kilometer pro Stunde erhöht.
Die Abteilung Mantenimiento de Alta Velocidad (Hochgeschwindigkeitswartung) von Adif hat bestätigt, dass der Vorfall in l’Espluga de Francolí (Tarragona) auf der Strecke Madrid-Barcelona behoben wurde.
Das Problem wurde am Sonntagabend (25.01.2026) von einem Lokführer entdeckt und zwang Adif, eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h festzulegen. In diesem Zusammenhang haben Quellen des Ministeriums für Verkehr und nachhaltige Mobilität angegeben, dass die Höchstgeschwindigkeit ab morgen auf 300 km/h erhöht wird.
Der Staatssekretär für Verkehr, José Antonio Santano, versicherte am Dienstag, dass der gestrige Ausfall des Rodalies-Dienstes auf einen Fehler in der Software zurückzuführen sei, die erst vor drei Monaten im Kontrollzentrum von Adif im Bahnhof França installiert worden war, und garantierte, dass sich so etwas nicht wiederholen werde. „Was gestern passiert ist, ist noch nie zuvor passiert. Es handelt sich um eine neue Software, die vor drei Monaten von einem von Adif beauftragten Unternehmen installiert wurde und ausgefallen ist”, erklärte er gegenüber Catalunya Ràdio.
Santano versicherte, dass „zu hundert Prozent” ausgeschlossen sei, dass der Computerausfall auf Sabotage, einen Cyberangriff oder menschliches Versagen zurückzuführen sei. „Man hat uns erklärt, warum es zu dem Ausfall gekommen ist, man wird ihn beheben und hat uns versichert, dass sich dieser Vorfall nicht wiederholen wird”, sagte er.
Die Software, die versagt hat, ist „auf dem neuesten Stand der Technik” und für den Einsatz im Signalsystem vorgesehen, das in Rodalies installiert werden soll und „das modernste in Europa” ist. Es handelte sich konkret um einen Konstruktionsfehler, der sich gerade gestern bemerkbar machte und zu zwei kurz aufeinanderfolgenden Ausfällen des gesamten Rodalies-Dienstes führte, wodurch der Bahnverkehr in Katalonien in einer der schwierigsten Wochen der letzten Jahre erneut ins Chaos stürzte. „Uns wurde versichert, dass das System mit den getroffenen Maßnahmen nun ordnungsgemäß funktionieren wird”, versicherte er. Der Lieferant der Software ist laut dem Staatssekretär für Verkehr Siemens.
Quelle: Agenturen




