Adiós „Cryptobros“

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Wer glaubt, dass vor allem junge Männer, die schnell reich werden wollen, sogenannte Cryptobros, über Kenntnisse zu Kryptowährungen verfügen, irrt sich. In Spanien zeigt sich, dass Menschen mit echten Kenntnissen zu Kryptowährungen ein ganz anderes Profil haben.

Immer mehr Spanier beschäftigen sich ernsthaft mit Kryptowährungen. Nicht, um zu spekulieren oder schnelle Gewinne zu erzielen, sondern um ihre Ersparnisse zu schützen. Das geht aus einer Online-Analyse einer Plattform hervor, bei der Tausende von Kursteilnehmern untersucht wurden, die sich mit Kryptowährungen beschäftigt haben.

Inflation, niedrige Zinsen auf Sparkonten und Unsicherheit über die Rente spielen dabei eine große Rolle. Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihr Geld an Wert verliert, und suchen nach Alternativen. Kryptowährungen werden dabei als eine Möglichkeit gesehen, mehr Kontrolle über die eigene finanzielle Zukunft zu erlangen.

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Das häufigste Profil ist auffällig: Männer zwischen 46 und 65 Jahren mit einem durchschnittlichen Einkommen. Diese Gruppe hat oft bereits eine lange Karriere hinter sich und verfügt über Ersparnisse, die sie für ihre Rente erhalten möchte. Etwa 61 Prozent fallen in diese Altersgruppe.

Auch Frauen sind zunehmend aktiv. Mittlerweile sind 35 Prozent der Interessenten Frauen. Vor allem Frauen um die 50 mit einem durchschnittlichen oder unteren Einkommen suchen nach Wissen, um unabhängigere finanzielle Entscheidungen treffen zu können und weniger von Banken oder Beratern abhängig zu sein.

Darüber hinaus gibt es eine wachsende Gruppe von 36- bis 45-Jährigen mit höherer Bildung. Sie blicken weiter in die Zukunft und sehen Kryptowährungen als Mittel, um mittelfristig finanzielle Freiheit aufzubauen, ohne unnötige Risiken einzugehen.

Die meisten Interessenten leben in Großstädten wie Madrid und Barcelona, gefolgt von Valencia, Murcia und Sevilla. Sie arbeiten häufig in Branchen wie Technik, Bauwesen, Gesundheitswesen und Technologie. Was sie verbindet, ist nicht ihr Alter oder ihr Beruf, sondern der Wunsch, besser auf die Zukunft vorbereitet zu sein.
Kryptowährungen in Spanien sind damit weniger ein Hype, sondern vielmehr ein seriöses Hilfsmittel für Menschen, die ihr Geld sinnvoll verwalten möchten.

Quelle: Agenturen