¡Adiós Gringos! – US-Flugzeuge verlassen spanische Stützpunkte

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Fünfzehn US-Flugzeuge haben die Militärstützpunkte Rota und Morón im Süden Spaniens verlassen, seit die Vereinigten Staaten und Israel am Wochenende Angriffe gegen den Iran gestartet haben, wie die Karten der Flugverfolgungswebsite FlightRadar24 am Montag (02.03.2026) zeigten.

Außenminister José Manuel Albares erklärte, Spanien werde nicht zulassen, dass seine Militärstützpunkte, die gemeinsam von den Vereinigten Staaten und Spanien verwaltet werden, aber unter spanischer Souveränität stehen, für Angriffe auf den Iran genutzt werden, die Spanien verurteilt hat.

Mindestens sieben der Flugzeuge wurden auf FlightRadar24 als auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland gelandet angezeigt. Auch Großbritannien hatte sich zunächst geweigert, die Nutzung seiner Stützpunkte für einen Angriff auf den Iran zuzulassen, doch am Sonntag genehmigte Premierminister Keir Starmer deren Nutzung zur „kollektiven Selbstverteidigung”.

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Die Haltung Spaniens und die energische Verurteilung der Aktionen der USA und Israels im Iran durch den sozialistischen Präsidenten Pedro Sánchez machen das Land erneut zu einem Sonderfall in der Region, was seine Beziehungen zu Washington weiter belasten könnte.

Verteidigungsministerin Margarita Robles sagte, dass die Flugzeuge, hauptsächlich Luftbetankungsflugzeuge, darunter die Boeing KC-135 „Stratotanker”, bis zu diesem Zeitpunkt dauerhaft in Spanien stationiert waren.

Die Tracking-Website FlightRadar24 zeigte, dass neun Tankflugzeuge am Sonntag vom Luftwaffenstützpunkt Morón in Südspanien mit Ziel Deutschland gestartet sind. Zwei Flüge starteten laut FlightRadar24 von Rota, einem Marinestützpunkt mit Flugplatz, in Richtung Südfrankreich. Vier weitere Flüge starteten ebenfalls von Rota, ihre Route wurde jedoch nicht angezeigt.

Quelle: Agenturen