Ägypten bestätigt Hilfslieferungen – Zeitplan und Umfang noch unklar

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„Schon bald“ sollen Hilfslieferungen über den Grenzübergang Rafah in den Gazastreifen gebracht werden, bestätigt der ägyptische Außenminister Samih Schukri in einem Interview des Senders Al-Arabija. Wann genau dieses „Bald“ ist liess er offen. Auch das „Wie“ ist noch ungewiss. Nach ägyptischen Angaben wurde der Grenzübergang bei vier israelischen Luftangriffen beschädigt. Unter anderem klaffen in einer Straße große Krater.

Nach Gesprächen mit US-Präsident Joe Biden hat der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi zugestimmt, zunächst 20 Lastwagen mit Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu lassen. Auch die israelische Regierung hat eingewilligt, Wasser, Essen und Medikamente in begrenztem Umfang den Grenzübergang Rafah von Ägypten in den Gazastreifen passieren zu lassen.

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Insgesamt stehen mittlerweile in Ägypten 3.000 Tonnen an Hilfsgütern bereit und könnten über die Grenze gebracht werden – wenn der Grenzübergang passierbar ist – verlautet es aus dem Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten.

UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths hat „konsequente“ Hilfen für den Gazastreifen gefordert. Hundert Lkw mit humanitärer Hilfe müssten pro Tag die Grenze zwischen Ägypten und dem palästinensischen Gebiet passieren, sagte Griffiths dem Sender CNN Europe.

Quelle: Agenturen