Ärzte in den Gesundheitszentren der Balearen empfangen wieder Patienten

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Der Plan des Managements der Primärversorgung, der die Deeskalation in den Gesundheitszentren einleiten soll, sieht vor, dass jeder Arzt zwischen 15 und 20 Patienten pro Tag persönlich sehen wird, während er zwischen 5 und 10 telefonische Konsultationen in einer eingestreuten Art und Weise durchführt, genau das Gegenteil von dem, was jetzt passiert.

Die Koordinatoren der Zentren auf Mallorca haben diesen Dienstag (11.05.2021) die ersten Anweisungen erhalten, wie sie den Schritt zur Umsetzung der Patientenpräsenz als vorherrschende Betreuungsform ab kommenden Montag (17.05.2021) machen sollen.

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Die Änderungen bei persönlichen und telefonischen Konsultationen in die jeweilige Agenda liegt in der Verantwortung des Fachmanns selbst. Die Anweisung weist darauf hin, dass zur Vermeidung unnötiger Verzögerungen jeder Mitarbeiter für seine Organisation selbst verantwortlich ist. Die Absicht ist, dass es keine Verzögerungen bei den Konsultationen von mehr als zwei oder drei Tagen gibt, und wenn das passiert, wird empfohlen, dass die verantwortliche Person die unbesetzten Slots umwandelt, um sich dem tatsächlichen Bedarf der zugewiesenen Bevölkerung anzupassen.

Die Leitungsteams der einzelnen Gesundheitszentren überwachen die Optimierung der Agenden und prüfen, ob die Gesundheitsversorgung für die Patienten zugänglich ist, und ergreifen bei Verzögerungen Maßnahmen, um diese zu vermeiden.

Sowohl Ärzte als auch Krankenschwestern werden jedem Benutzer 10 Minuten pro Tag für telefonische Konsultationen, persönliche Gespräche, dringende Fälle oder die Kontinuität der Pflege widmen, während fünf Minuten für administrative oder bürokratische Angelegenheiten und 30 Minuten für Hausbesuche zur Verfügung stehen werden.

In einem idealen Modell des Terminkalenders werden die Termine beider Modalitäten in geordneter Weise durchmischt, wobei auch für die geschätzten drei bis vier Notfälle im Durchschnitt Zeit bleibt und für das Ende des Tages die bürokratischen Anrufe und Hausbesuche übrig bleiben.

Die geplante Organisation für Pflegekräfte ist ähnlich. Der Plan sieht für diese Gruppe bis zu sechs Fälle mit den gleichen Pflegezeiten vor.

Diese erste Phase der schrittweisen Wiederherstellung wird ab kommenden Montag bis Ende des Monats durchgeführt werden.