Algaida wird einen 22.000 m² großen Photovoltaik-Park in der Nähe der Stadt Montuïri bekommen

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Die Gemeinde Algaida auf Mallorca wird einen Photovoltaik-Park von 22.600 Quadratmetern und 8.892 Solarzellen auf einem 235.485 Quadratmeter großen Grundstück in der Nähe des Landguts Malesherbes, nur zwei Kilometer von der Stadt Montuïri entfernt, errichten.

Die Comissió Balear de Medi Ambient (Umweltkommission der Balearen) hat grünes Licht für das Projekt namens ‘Franja’ von Solar Finesse, SL gegeben. Die Initiative dient der Errichtung eines Solarparks mit einer Spitzenleistung von 2.756 kwp und einer Nutzleistung nach den Wechselrichtern von 2,124 kW.

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Die Installation wird auf einem ländlichen Grundstück zwischen der Straße von Palma nach Manacor (Ma-15) und der Straße Ses Veles, die von Montuïri nach Castellitx führt, durchgeführt. Die Nutzungsdauer der Anlage ist für 25 Jahre geplant. Das Budget für die Ausführung der Arbeiten beträgt 2,3 Millionen Euro.

Auf dem Land des Anwesens ist geplant, die Freiflächen weiterhin zu bewirtschaften und Tiere wie Schafe einzusetzen, um das Land von Unkraut freizuhalten und zu verhindern, dass das Unkraut Schatten auf die Platten wirft. Außerdem, so der Bericht, zielt ein wichtiger Teil des Projekts auf die Erstellung und Wartung der Anlagenbarriere und des Umweltüberwachungsplans ab.

Das Projekt hat auch die visuellen Auswirkungen der Paneele berücksichtigt, da ihre Nähe zum Ortskern von Montuïri und ihre Sichtbarkeit vom Puig de Randa aus eine gewisse Unannehmlichkeit verursachen könnten. Dennoch wird in dem von der Firma Solar Finesse S.L. eingereichten Vorschlag angegeben, dass in Bezug auf den Kern von Montuïri “die Auswirkungen auf die Landschaft als null angesehen werden”. Was die Sichtbarkeit von der Straße aus betrifft, so wird angegeben, dass diese “sehr gering, praktisch null” sein wird. Schließlich, so die Autoren der Studie, wird die Sichtbarkeit von der Spitze des Puig de Randa “sehr gering” sein.

Um diese mögliche visuelle Beeinträchtigung in einem ländlichen Gebiet zu vermeiden, ist außerdem die Anpflanzung von 810 Exemplaren von Sträuchern und 324 Exemplaren von Johannisbrotbäumen geplant. Was die Einsparung von jährlichen Emissionen in die Atmosphäre betrifft, so werden dies 3.215 Tonnen CO2 sein.