Das Ministerium für Meer und Wasserkreislauf hat das Ausschreibungsverfahren für die Ausarbeitung des Projekts zur Anbindung der Gemeinde Sa Pobla an das Netz für Trinkwasser auf Mallorca eingeleitet.
Diese Initiative ist Teil der Strategie der Behörde zur Verbesserung der Wasserwirtschaft des Archipels, zur Entlastung der Grundwasserleiter und zur Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen und kontinuierlichen Trinkwasserversorgung im Norden der Insel, wie das Ministerium unter der Leitung von Juan Manuel Lafuente in einer Mitteilung bekannt gab.
Das Budget für die Ausschreibung des Auftrags beläuft sich auf 179.340 Euro und wird vollständig aus dem Programm „Impuesto de Turismo Sostenible 2024-2025” (Nachhaltige Tourismussteuer 2024-2025) finanziert, das Teil des Paktes für die Wasserwirtschaft und die Sicherung der Ressource ist.
Die Genehmigung der Einleitung des Verfahrens entspricht dem Kooperationsprotokoll zwischen der Präsidentin der Regionalregierung und dem Bürgermeister von Sa Pobla, dessen Ziel es ist, die Probleme der Trinkwasserversorgung durch den Anschluss an das von Abaqua verwaltete Wasserversorgungsnetz zu lösen.
Diese Maßnahme setzt die bereits eingeleiteten Lösungen zur Verbesserung des Wasserkreislaufs in der Gemeinde fort, wie beispielsweise die komplette Sanierung der Kläranlage, die am Tag der Unterzeichnung des Protokolls, dem 22. Mai, besichtigt wurde.
Das Ministerium hat darauf hingewiesen, dass das Projekt vor dem Hintergrund der Dürre, die zu einer Verringerung der Menge und Qualität der Grundwasserressourcen führt, wie dies in Sa Pobla durch Nitrate der Fall ist, von besonderer Bedeutung ist. Es entspricht auch der Notwendigkeit, die Grundwasserentnahme durch nicht konventionelle Quellen wie entsalztes Wasser zu ersetzen.
Neben der Verbesserung der öffentlichen Versorgung und der Optimierung der Leistung der Entsalzungsanlage von Alcúdia (IDAM) wird diese Maßnahme durch die Verringerung der derzeitigen Entnahmen zur Erholung der Grundwasserleiter und Grundwasservorkommen beitragen.
Die Ausarbeitung des Projekts hat eine maximale Ausführungsfrist von 180 Tagen und wird im Rahmen eines offenen Verfahrens durchgeführt.
Quelle: Agenturen




