Anfahrt zum Leuchtturm von Formentor soll eingeschränkt werden

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Der Stadtrat von Pollença hat sowohl dem Verkehrskonsortium als auch dem Consell de Mallorca vorgeschlagen, in diesem Sommer die private Verkehrsbeschränkung für den Leuchtturm von Formentor als “Pilotversuch” für zwei Monate anzuwenden, nämlich Juli und August oder August und September, da dieser letzte Monat in der Regel noch problematischer ist als die beiden zentralen Sommermonate, wie der Mobilitätsrat Miquel Àngel Sureda (Junts Avançam) gestern (03.06.2018) bestätigt hat.

Ein Treffen der beteiligten Institutionen ist für Dienstag (05.06.2018) geplant, um eine Entscheidung zu treffen. Sureda weist darauf hin, dass sowohl das Konsortium als auch der Consell den Beginn der Beschränkungen in diesem Sommer begrüßen würden, mit dem Ziel, das System für die nächste Saison zu testen, wenn erwartet wird, dass die Beschränkungen endgültig in Kraft treten.

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Anfahrt zum Leuchtturm von Formentor soll eingeschränkt werden

Die Genehmigung der Hafenbehörde der Balearen, der zuständigen Institution im Bereich des Leuchtturms von Formentor, wo die Shuttlebusse aus dem Hafen von Pollença ankommen würden, steht jedoch noch aus.

Am vergangenen Freitag (01.06.2018) wurde der neue Bahnhof Port de Pollença in Betrieb genommen. Von hier werden die Busse der regulären Linien und auch die Shuttle-Fahrzeuge, die von der Regierung ermöglicht werden, den Leuchtturm von Formentor zu erreichen, verlassen.

Zunächst, wie der Stadtrat Sureda erklärt, würden die Beschränkungen zwischen dem Strand und dem Leuchtturm von Formentor gelten, ein Abschnitt, der nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden kann, mit Ausnahme der Leuchtturmarbeiter und Bewohner der Gebiete von Cala Murta und Cala Figuera, die über eine Sondergenehmigung verfügen würden.

Ebenfalls auf dem Tisch liegt die Möglichkeit, Parkplätze für Busse am Colomer-Aussichtspunkt einzurichten, um den Verkehr an diesem Punkt zu regeln, der aus Sicht der Sättigung einer der konfliktreichsten ist.