Anti-Terror-Einsatz in Belgien

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Die belgische Bundespolizei hat am Donnerstag (25.07.2024) in einer präventiven Anti-Terror-Operation zum Schutz der Olympischen Spiele in Paris sieben mutmaßliche dschihadistische Angreifer festgenommen, wie die belgischen Tageszeitungen Le Soir und DH Les Sport sowie der öffentlich-rechtliche französische Sender RTBF berichteten.

Die Behörden griffen am Vorabend der Eröffnungszeremonie der Pariser Spiele ein, weil die Olympischen Spiele ein „potenzielles Ziel“ sind, obwohl es bisher keine Anzeichen dafür gibt, dass die Verdächtigen speziell die Spiele angreifen wollten, sagten Quellen, die den Ermittlungen nahe stehen, den Medien.

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Die Verhaftungen erfolgten im Rahmen einer koordinierten europäischen Operation zwischen verschiedenen Justiz- und Geheimdienstbehörden, fügten die Quellen hinzu. Die Verdächtigen, die größtenteils aus Zentralasien stammen, gaben an, der Terrorgruppe Islamischer Staat in Chorasan anzugehören, einer Region, die den Iran, Afghanistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan umfasst.

Auf Ersuchen eines auf Terrorismus spezialisierten Untersuchungsrichters führte die Polizei 14 Durchsuchungen in zehn belgischen Orten durch, darunter Antwerpen, Lüttich und Gent. Die Behörden werfen allen Festgenommenen, die vor Gericht gestellt werden, die Beteiligung an den Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung und die Finanzierung des Terrorismus vor.

Quelle: Agenturen