App zur Verwaltung der Taxidienste auf Mallorca

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Das regionale Ministerium für Wohnungswesen, Raumordnung und Mobilität hat die Ausschreibung für die Vergabe eines Auftrags für die Konzeption, Entwicklung, Implementierung und Wartung einer Anwendung (App) für mobile Geräte zur Verwaltung der Taxidienste auf den Balearen eröffnet, für die es etwas mehr als 528.000 Euro bereitstellen wird.

Ziel des Vertrages ist es, eine technologische Lösung zur Modernisierung des Taxi- und Abrufdienstes auf den Balearen anzubieten und eine automatisierte Verwaltung der Taxidienste in der Region zu ermöglichen, heißt es in einer Erklärung des Regionalministeriums.

Die Anwendung wird es ermöglichen, Taxidienste über das Mobiltelefon anzufordern und zu bezahlen, und zwar sowohl im Falle von gebührenpflichtigen Tarifen als auch bei geschlossenen Tarifen für Fahrten zu Festpreisen. Geplant sind auch eine Simultanübersetzung und die Möglichkeit, den Standort des Fahrzeugs in Echtzeit abzurufen, sobald der Dienst in Auftrag gegeben ist.

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Die Stadträtin für Wohnungswesen, Territorium und Mobilität, Marta Vidal, betonte, dass die Entwicklung dieser Anwendung „dem Sektor eine technologische Lösung bieten wird, die die Wettbewerbsfähigkeit fördert und den Dienst modernisiert“.

„Eine der festen Verpflichtungen der Regierung ist es, den Bürgern einen effizienten und hochwertigen öffentlichen Dienst zu garantieren. Diese neuen Funktionen werden die Kommunikation zwischen dem Taxifahrer und dem Benutzer erleichtern und zur Verbesserung des Verkehrs und der Umwelt beitragen, da sie den Verkehr von Taxis auf der Suche nach Kunden reduzieren werden“.

Die Anwendung, die 2025 in Betrieb genommen werden soll, zielt darauf ab, sich an die Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden anzupassen, indem sie „die Qualität des Dienstes erhöht und zur nachhaltigen Entwicklung der Taxidienste beiträgt“, sowie „die technologische Innovation mit einem effizienten Flottenmanagement und einer Steigerung der Rentabilität des Dienstes fördert“.

Das Ausschreibungsbudget bzw. der geschätzte Auftragswert beträgt 528.063 Euro (ohne MwSt.) und ist in zwei Phasen unterteilt. Zum einen eine erste Phase der Entwicklung einer umfassenden Verwaltungsanwendung für einen Betrag von knapp 317.000 Euro (ohne MwSt.) und eine zweite Phase der Wartung der durchgeführten Arbeiten für einen Betrag von knapp über 211.000 Euro (ohne MwSt.). Die Laufzeit des Vertrages beträgt 30 Monate ab Vertragsunterzeichnung, davon 12 Monate für die erste Phase und 18 Monate für die zweite Phase. Dieses Projekt wird im Rahmen des mit europäischen Mitteln finanzierten Plans für Wiederaufbau, Umgestaltung und Widerstandsfähigkeit entwickelt.

Quelle: Agenturen