Arbeitslosigkeit in Spanien jetzt unter 10 Prozent

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Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist 2025 zum ersten Mal seit 2008 unter die 10-Prozent-Marke gefallen. Laut den kürzlich veröffentlichten Arbeitsmarktdaten sank die Arbeitslosenquote auf 9,93 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit siebzehn Jahren und ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der spanische Arbeitsmarkt stark verbessert hat.

Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 605.400 neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit steigt die Gesamtzahl der Beschäftigten in Spanien auf 22,46 Millionen. Dieses Wachstum auf dem Arbeitsmarkt geht mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,9 Prozent einher, was die Wirtschaft weiter stützt.

Die Zahl der Menschen ohne Arbeit sank gegenüber 2024 um 118.400, wodurch die Gesamtzahl der Arbeitslosen unter 2,5 Millionen fiel. Dies ist ein Niveau, das seit der Finanzkrise von 2008 nicht mehr erreicht wurde.

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Der private Sektor war für den Großteil der neuen Arbeitsplätze verantwortlich. Etwa 92 Prozent der geschaffenen Arbeitsplätze stammen aus diesem Sektor. Dabei war ein deutlicher Anstieg der Vollzeitstellen und unbefristeten Verträge zu verzeichnen, was auf eine bessere Qualität der Beschäftigung hindeutet.

Auch junge Menschen profitierten vom besseren Arbeitsmarkt. Die Jugendarbeitslosigkeit ging deutlich zurück und erreichte einen der niedrigsten Stand seit Jahren. Dies ist wichtig, da die Jugendarbeitslosigkeit in Spanien seit langem ein hartnäckiges Problem ist.

Dennoch hat Spanien nach wie vor eine höhere Arbeitslosenquote als viele andere europäische Länder. Vor allem in bestimmten Regionen und unter bestimmten Bevölkerungsgruppen bleibt die Arbeitslosigkeit eine Herausforderung. Dennoch sehen Ökonomen und politische Entscheidungsträger in den neuen Zahlen eine positive Entwicklung, die auf mehr Stabilität und Chancen auf dem spanischen Arbeitsmarkt hindeutet.

Quelle: Agenturen