Armengol hofft auf den Juni zur Eröffnung der Tourismussaison

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Präsidentin Armengol glaubt, dass die Balearen, einschliesslich Mallorca, bis Juni 2021 eine “Garantie haben sollten, um die Tourismussaison eröffnen zu können”. In einem Interview am Samstag (30.01.2021) mit der Ultima Hora erklärte die Präsidentin, dass die Regierung mit den nationalen Ministerien an Themen wie Impfungen in Europa, Mobilitätsgarantien und dem Impfpass arbeitet. “Ich setze mich für eine Tourismussaison mit der größten Sicherheit ein. Wenn die Impfrate dies ermöglicht, werden wir im Frühjahr eine viel bessere Situation haben als jetzt.”

Armengol hält die zentrale Beschaffung von Impfstoffen durch die EU für eine “gute Nachricht”. “Es ist kein Wettlauf, wer zuerst immun wird, vor allem nicht für eine Region wie die unsere, die von Mobilität, Tourismus und Impfungen in anderen Ländern abhängig ist. Es ist ein Produktionsproblem für die Pharmafirmen, das sicher behoben wird, damit die Bevölkerung im Sommer geimpft werden kann. Wenn es massive Dosen gibt, was hoffentlich bald der Fall sein wird, werden wir in maximal drei Monaten die gesamte Bevölkerung geimpft haben.”

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Die zweite Phase des Impfprogramms auf den Balearen wird für die wesentlichen Dienste, wie Polizei und Lehrer, sein. Die allgemeine Bevölkerung wird dann folgen. “Wenn diese Phase kommt, wollen die Balearen eine Strategie, die mit der wirtschaftlichen Situation der Regionen und der Zulassung einer größeren Mobilität verbunden ist.” Sie sagte, dass es eine Diskussion darüber gibt, dem Personal im Hotel- und Tourismussektor eine gewisse Priorität einzuräumen. Die Präsidentin ist der Meinung, dass die spanische Regierung die Balearen als eine strategische und wichtige Region betrachten sollte. “Dieses Personal wird mehr Kontakt zu den Menschen haben.”

Zu den sozialen Unruhen, die durch die Beschränkungen verursacht werden, gab Armengol zu, dass es naiv wäre zu glauben, dass die Öffentlichkeit mit diesen Beschränkungen glücklich sein wird. “Dies sind sehr schwierige Zeiten und es ist unmöglich, dass die Menschen glücklich sind. Das ist schon seit einem Jahr so und ich verstehe die Unsicherheiten, die Ängste, den Schmerz, die Depression und die Pandemie-Müdigkeit. Aber ich muss das Leben der Menschen schützen, ihr Leben retten, und das werde ich tun, egal was passiert. Dafür muss es aber finanzielle Hilfe für die am meisten betroffenen Bereiche geben.”

Die Präsidentin räumte ein, dass es, wie bei allen anderen Regierungen auch, einige Fehler gegeben habe. “Aber das erste, was man bedenken muss, ist, dass wir uns mitten in einer globalen Pandemie befinden. Die Krankheit ist hoch ansteckend und sie tötet. Die Verzweiflung der Menschen ist logisch, aber dieses Virus muss gestoppt werden. Die Situation ist nicht die Schuld der Mehrheit der Menschen und auch nicht die eines Wirtschaftszweiges. Der Virus ist schuld”.

“Wir haben vor anderen Regionen sehr harte Maßnahmen ergriffen, aber leider ist diese Krankheit massiv ansteckend. Der Anstieg der Fälle ist sehr schnell, während der Abstieg nicht so schnell erfolgt. Die Deeskalation kann also nicht zu schnell gehen.”