Auch auf Mallorca? Intelligente Leitplanken

Vorlesen lassen? ↑↑⇑⇑↑↑ | Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Die spanische Verkehrsbehörde DGT führt ein innovatives Warnsystem ein, das Autofahrern hilft, gefährliche Situationen auf der Straße zu vermeiden. Das neue System nutzt intelligente Beleuchtung, die automatisch auf Gefahren wie Geisterfahrer oder überquerende Tiere reagiert.

Das System heißt PlugSmart Pro und verwandelt gewöhnliche Leitplanken in intelligente Warnpunkte. Dank Sensoren, Kameras und künstlicher Intelligenz können diese beleuchteten Module Gefahren erkennen und sofort Lichtsignale aussenden, um Autofahrer zu warnen. So wird beispielsweise rotes Licht bei Geisterfahrern und gelbes Licht bei Tieren verwendet, die plötzlich die Straße überqueren.

Die Technologie passt sich der Verkehrssituation an und kann in beide Richtungen warnen, sodass auch entgegenkommende Fahrzeuge alarmiert werden. Nach Angaben der Hersteller kann dieses System die Zahl der Unfälle auf gefährlichen Strecken um bis zu fünfzig Prozent reduzieren. Darüber hinaus lässt es sich ohne größere Anpassungen einfach in die bestehende Infrastruktur integrieren.

Lesetipp:  Sturm „Ivo“ kommt nach Mallorca
Hautpuder - 100% Natur-Zeolith

Die DGT will die ersten Tests auf Strecken durchführen, auf denen es häufig zu Unfällen kommt, insbesondere auf Landstraßen und Bergstraßen, wo die Sicht und die Reaktionszeit eingeschränkt sind. Wenn die Ergebnisse positiv sind, kann das System an weiteren Orten in Spanien eingesetzt werden.

Laut dem Unternehmen Metalesa ist PlugSmart Pro ein Schritt in Richtung der „intelligenten Straße der Zukunft”, in der die Infrastruktur aktiv zur Sicherheit beiträgt. „Bislang warnten Verkehrsschilder nur passiv, aber mit dieser Technologie reagieren die Straßen selbst auf die Gefahr”, so Metalesa.

Das Projekt ist Teil der Bemühungen Spaniens, die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern und Unfälle durch menschliches Versagen zu reduzieren. Wenn sich das System als erfolgreich erweist, könnte es in Zukunft auch in anderen europäischen Ländern eingeführt werden.

Quelle: Agenturen