Ausgangssperre auf Mallorca

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Auf Mallorca, wie auch in anderen Teilen Spaniens mit Ausnahme der Kanarischen Inseln, wurde in der ersten Nacht (25.10.2020) eine Ausgangssperre verhängt, da die spanische Regierung diese Maßnahme unter dem neuen Alarmzustand eingeführt hat.

In Palma war die Polizei unterwegs, um sicherzustellen, dass die Ausgangssperre – von 23 Uhr abends bis 6 Uhr morgens – eingehalten wurde. Es wurden keine Zwischenfälle gemeldet, aber die Ausgangssperre wurde natürlich nicht von allen begrüßt, was wiederum das Gastgewerbe betraf.

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“Wir haben uns noch nicht erholt, doch jetzt liefern sie wieder einen Schlag ab”, so beschreibt es ein Restaurantbesitzer.

In den ersten drei Nächten der Ausgangssperre wird die Polizei die Menschen über die Einschränkung informieren und keine Geldstrafe verhängen. Danach werden Geldstrafen verhängt. Diese reichen von 601 bis 30.000 Euro, wobei die höhere Spanne für Wiederholungstäter gilt. Wie beim vorherigen Alarmzustand könnte es zu Verhaftungen wegen Wiederholungstätern und Missachtung von Polizeianweisungen kommen.

Die Ausgangssperre auf Mallorca und den übrigen Balearen richtet sich nach den Stunden, die die Zentralregierung als allgemeine Richtlinie festgelegt hat. Diese Stunden können geändert werden, da es im Ermessen der regionalen Behörden liegt, sie um eine Stunde vorzuverlegen oder zu verschieben.