Der Stadtrat von Palma auf Mallorca hat die Aussetzung der Erteilung von Lizenzen für neue Herbergen, die in der Stadt betrieben werden sollen, für ein Jahr genehmigt.
Dies gab der stellvertretende Bürgermeister und Stadtrat für Stadtplanung, Wohnungswesen und strategische Projekte, Óscar Fidalgo, auf der Pressekonferenz nach der Sitzung der Stadtplanungsbehörde am Dienstag (29.07.2025) bekannt.
Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die am Donnerstag in der Stadtratssitzung bestätigt werden muss, während eine Änderung der Stadtplanung in Bezug auf diese Art von Immobilien vorgenommen wird.
Fidalgo wies darauf hin, dass diese Entscheidung auf der Grundlage der Tourismusvorschriften der Balearen getroffen wurde, die die Eröffnung neuer Herbergen beschränken, weshalb es inkohärent wäre, wenn Palma deren Bau genehmigen würde, wenn sie anschließend keine Tourismuslizenz erhalten können. Die Stadtverwaltung hat darauf hingewiesen, dass derzeit insgesamt 13 Herbergen im Stadtgebiet von Palma betrieben werden.
Außerdem soll ein „ungeordnetes Wachstum” vermieden werden, das zu „Nachbarschaftsstreitigkeiten”, einer „unangemessenen” Bodennutzung und „Verzerrungen” in den Stadtvierteln führen könnte und dazu dienen würde, „Spekulationsgeschäfte” mit touristischen Grundstücken zu verhindern.
Auf die Frage, ob dieses Moratorium auch auf Hotels oder andere touristische Unterkünfte ausgeweitet werden könnte, erklärte der Stadtrat, dass die Stadtverwaltung gegen illegale Ferienvermietungen vorgeht und zu diesem Zweck ein entsprechendes Büro eingerichtet hat.
In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass die Stadtverwaltung von Palma einen Stadtplanungs-Viewer eingerichtet habe, mit dem legale Ferienwohnungen ausfindig gemacht werden könnten, und betonte, dass alle nicht im Viewer aufgeführten Wohnungen „anzeigbar” seien.
Quelle: Agenturen





