Autofahren im Bikini oder in Badehose kann teuer werden

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Die spanische Verkehrsbehörde DGT setzt im Sommer zusätzliche Beamte der Guardia Civil ein, die gemeinsam mit der lokalen und regionalen Polizei Verkehrskontrollen durchführen. Vor allem in den verkehrsreichen Sommermonaten nimmt die Zahl der Kontrollen aufgrund der vielen Verstöße zu. Obwohl die spanischen Verkehrsregeln in vielen Punkten eindeutig sind, gibt es Situationen, die nicht wörtlich in den Vorschriften stehen. In diesen Fällen entscheiden die Beamten selbst, ob ein Verstoß vorliegt.

In Spanien ist es offiziell nicht verboten, im Bikini, in Badehose oder ohne Oberbekleidung zu fahren, aber das bedeutet nicht, dass es ohne Risiko ist. Das gilt auch für das Fahren mit Flip-Flops. Denn laut Verkehrsregeln muss man jederzeit die volle Kontrolle über sein Fahrzeug haben, und dazu gehört auch Kleidung und Schuhwerk, die beim Fahren nicht behindern.

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Polizisten dürfen vor Ort beurteilen, ob Ihre Kleidung oder Ihr Schuhwerk die Verkehrssicherheit gefährdet. Angenommen, Sie kleben mit nackter Haut an einem heißen Autositz oder eine Flip-Flop rutscht vom Pedal, dann kann das schon für eine Geldstrafe von 200 Euro und den Verlust von drei Punkten auf Ihrem spanischen Führerschein reichen.

Gemäß den Vorschriften müssen Sie als Fahrer jederzeit frei beweglich sein, gute Sicht haben und sich voll und ganz auf die Straße konzentrieren können. Badekleidung oder Flip-Flops können dies behindern, sodass Sie eine Geldstrafe riskieren.

Nicht nur Badekleidung oder Flip-Flops können zu Problemen führen. Auch das Fahren mit bloßen Füßen, losen Sandalen oder Ablenkungen durch Ihr Telefon oder Navigationssystem kann eine Geldstrafe von 200 Euro und Punkteabzug nach sich ziehen.

Quelle: Agenturen