Bald auch auf Mallorca? Fluoreszierende Strassenmarkierung

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Könnte Spanien in der Zukunft auch Straßen mit fluoreszierenden Linien bekommen, die nachts leuchten? In verschiedenen Ländern wird derzeit mit neuen Straßenmarkierungen experimentiert, die die klassischen weißen Streifen ersetzen könnten. Das Ziel ist einfach: die Sichtbarkeit verbessern und damit die Verkehrssicherheit erhöhen.

Die Idee basiert auf einer speziellen Farbe, die tagsüber Sonnenlicht absorbiert und dieses Licht nachts wieder abgibt. Dadurch scheinen die Linien im Dunkeln zu leuchten. So können Autofahrer die Fahrbahn besser sehen, selbst auf Straßen ohne Straßenbeleuchtung oder bei schlechtem Wetter wie Regen oder Nebel.

Einer der Orte, an denen diese Technologie derzeit getestet wird, ist Malaysia. Im Bezirk Hulu Langat wurde ein Abschnitt der Straße mit fluoreszierenden gelben Linien versehen. Der Test soll zeigen, ob diese Markierungen tatsächlich dazu beitragen, den Verkehr sicherer zu machen, insbesondere auf dunklen Straßen außerhalb von städtischen Gebieten.

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Laut lokalen Behörden reagieren die Autofahrer positiv auf das Experiment. Viele Autofahrer sagen, dass die Fahrbahn besser sichtbar ist, was es einfacher macht, der Straße im Dunkeln zu folgen. Vor allem auf unbeleuchteten Landstraßen kann dies laut Experten ein großer Vorteil sein.

Dennoch gibt es ein wichtiges Problem, das eine schnelle Einführung erschwert: der Preis. Die fluoreszierende Farbe kostet etwa 900 Euro pro Quadratmeter, während herkömmliche weiße Farbe etwa 47 Euro pro Quadratmeter kostet. Daher bleibt das Experiment vorerst auf eine Strecke von etwa 245 Metern beschränkt.

Auch in anderen Ländern wurden bereits ähnliche Systeme getestet. In den Niederlanden und Australien wurden bereits Versuche mit leuchtenden Straßenmarkierungen durchgeführt. Obwohl sich die Sichtbarkeit verbesserte, wurde die großflächige Einführung aufgrund der hohen Kosten vorerst verschoben.

Die Frage ist also, ob Spanien in Zukunft auch solche fluoreszierenden Linien verwenden wird. Derzeit gibt es noch keine konkreten Pläne, diese Technologie auf spanischen Straßen einzusetzen. Dennoch verfolgen Verkehrsexperten und Behörden die internationalen Tests mit Interesse, da innovative Lösungen letztendlich zu mehr Verkehrssicherheit beitragen können.