Balearen bitten um die Verabreichung von AstraZeneca an 65-69-jährige Bürger

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Die Gesundheitsministerin, Patricia Gomez, kündigte am Donnerstag (08.04.2021) auf Mallorca an, dass bei der heutigen Nachmittagssitzung der Kommission für öffentliche Gesundheit aufgefordert wird, dass Bürgern im Alter von 65-69 Jahren mit mit AstraZeneca geimpft werden, die bis jetzt Medikamente von Pfizer und Moderna gegen COVID-19 erhalten haben.

Die Ministerin betonte, dass sich das Szenario weiterhin ändern kann und schloss nicht aus, dass in mehr oder weniger naher Zukunft AstraZeneca wieder an die Bevölkerungsgruppe unter 60 Jahren abgegeben wird.

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Das Treffen findet einen Tag nach der Plenarsitzung des Interterritorialen Rates des Nationalen Gesundheitssystems (CISNS) statt, in der bei Gegenstimmen der Gemeinschaft Madrid und der Enthaltung des Baskenlandes und Ceutas beschlossen wurde, die Impfung dieses Impfstoffs bei Personen unter 60 Jahren auszusetzen, nachdem ein neuer Bericht des Europäischen Ausschusses für Risikobewertung im Bereich der Pharmakovigilanz (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) veröffentlicht wurde.

Gómez vermittelte eine Botschaft der Hoffnung – “wir sehen das Ende der Pandemie”, sagte sie – und auch eine des Vertrauens in den Impfprozess, indem sie auf die Sicherheit der Medikamente bestand.

In Bezug auf AstraZeneca versicherte die Ministerin, dass “der Nutzen größer ist als die möglichen Nebenwirkungen. Fünfundneunzig der Nebenwirkungen, die auf den Balearen registriert wurden, waren mild”, sagte sie. Gomez hat die Wichtigkeit der ersten Dosis betont, da die Effektivität bei 70 Prozent liegt und 95 Prozent der Einweisungen verhindert.

Patricia Gómez hat heute Morgen mit der Präsidentin der Regierung, Francina Armengol, das Impfzentrum von Inca besucht, das sich im Städtischen Sportzentrum Mateu Cañellas befindet.

Armengol betonte, dass alle Massenimpfzentren auf Mallorca, die parallel zu den Gesundheitszentren arbeiten, bereits in Betrieb sind und für die Impfung von Menschen über 70 Jahren mit dem COVID-19-Medikament zuständig sind.

Armengol hat auf der Notwendigkeit bestanden, ein hohes Maß an Restriktionen beizubehalten, um eine langsame Deeskalation durchzuführen und die Wirtschaft sicher ankurbeln zu können.