Balearen verlieren mehr als 12.000 Millionen Euro durch den Einbruch des Tourismus

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Die Balearen – einschliesslich Mallorca – haben aufgrund der globalen Gesundheitskrise der COVID-19 und dem daraus resultierenden Zusammenbruch des Tourismussektors bis November 2020 insgesamt 12.888 Millionen Euro an ausländischen Touristenausgaben nicht mehr eingenommen, so die am Dienstag (05.01.2021) veröffentlichten INE-Daten.

Ausländische Touristen gaben von Januar bis November 2020 insgesamt 1.812 Millionen Euro auf den Balearen aus, verglichen mit 14.700 Millionen im gleichen Zeitraum 2019, was einem Umsatzrückgang von 87,7% entspricht.

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Im November 2020 betrugen diese Ausgaben auf den Inseln 22 Millionen Euro, also 88,5 % weniger.

Unterdessen machten ausländische Touristen, die zwischen Januar und November 2020 nach Spanien reisten, Ausgaben in Höhe von 19.044 Millionen Euro im Vergleich zu 89.901 Millionen im Jahr 2019, was einem Rückgang von 78% entspricht, so das Nationale Institut für Statistik (INE) am Dienstag.

Die Umfrage zu den Tourismusausgaben (EGOTUR) zeigt, dass die Gesamtausgaben internationaler Touristen im November 467 Millionen Euro erreichten, was einem Rückgang von 90,8 % im Vergleich zum gleichen Monat 2019 entspricht.

Die durchschnittlichen Ausgaben pro Tourist lagen im November bei 1.022 Euro mit einem jährlichen Rückgang von 6%; die durchschnittlichen Tagesausgaben sanken um 28,9% auf 115 Euro.