Barcelona erhöht Strafen für öffentliches Urinieren

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Barcelona hat beschlossen, strenger gegen Belästigungen in der Stadt vorzugehen. Die Stadtverwaltung hat die noch aus dem Jahr 2006 stammenden Verhaltensregeln komplett überarbeitet. Die neuen Regeln sollen für mehr Ruhe und Lebensqualität sorgen, insbesondere in Stadtvierteln, die von vielen Touristen besucht werden. Die geänderten Regeln treten Mitte Februar 2026 in Kraft.

Eine der wichtigsten Änderungen ist die Erhöhung der Bußgelder. Wer Alkohol auf der Straße trinkt, insbesondere in Gruppen oder in der Nähe von Minderjährigen, muss künftig tief in die Tasche greifen. Die Bußgelder können bis zu 1.500 Euro und in einigen Fällen sogar bis zu 3.000 Euro betragen, beispielsweise bei organisierten Trinkgelagen.

Auch das Urinieren in der Öffentlichkeit wird strenger bestraft. In belebten oder touristischen Gebieten, wie dem historischen Zentrum oder engen Gassen, kann die Geldstrafe bis zu 750 Euro betragen. Damit will die Stadt verhindern, dass Straßen und Plätze verschmutzt werden.

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Darüber hinaus wird Barcelona härter gegen Menschen vorgehen, die halbnackt durch die Stadt laufen. Das Laufen ohne Shirt außerhalb des Strandes oder bei sportlichen Aktivitäten kann mit einer Geldstrafe von etwa 300 Euro geahndet werden. Völlig nackt herumzulaufen wird noch strenger bestraft, mit Geldstrafen von bis zu 500 Euro.

Graffiti und andere Formen von Vandalismus bleiben ebenfalls nicht ungestraft. Wer ohne Genehmigung Wände oder Straßenmobiliar beschmiert, riskiert eine Geldstrafe von bis zu 600 Euro und muss darüber hinaus für die Reinigung aufkommen.

Um Überraschungen zu vermeiden, startet die Gemeinde im Vorfeld eine große Informationskampagne. In beliebten Touristen- und Ausgehvierteln werden spezielle Beamte Besucher und Anwohner über die neuen Regeln informieren. Erst danach werden die höheren Bußgelder tatsächlich aktiv durchgesetzt.

Quelle: Agenturen