Batterien aus Papier – tolle Sache

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Die spanische Wissenschaftlerin Neus Sabaté hat kürzlich Batterien aus Papier erfunden. Ihre Idee könnte die Welt der Elektronik für immer verändern.

Als Neus Sabaté (1975) zum zweiten Mal schwanger wurde, kam sie auf eine Idee, die ihr Leben verändern sollte. Sie kaufte einen digitalen Schwangerschaftstest und stellte sich vor, dass eine Batterie, die mit dem Urin funktioniert, den man für den Test verwendet, ideal wäre.

Sabaté ist Forscherin am Institut für Mikroelektronik in Barcelona und hatte sich schon seit einiger Zeit den Kopf über einen nachhaltigen Ersatz für die kleinen runden Einwegbatterien zerbrochen, mit denen die meisten kleinen Geräte betrieben werden.

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Seitdem hat Nose bereits 15 Patente auf ihren Namen angemeldet. Alle sind vom Konzept her ähnlich. Der https://www.elconfidencial.com/tecnologia/ciencia/2024-04-11/baterias-papel-sudor-espanola-dispositivos_3861569/, wie wir sie kennen, durch Batterien aus Papier, die mit Flüssigkeiten wie Blut, Urin oder Schweiß funktionieren. Mit der richtigen Ausrüstung sind dies Energiequellen, die für die entsprechenden Messgeräte ausreichen und eine Menge umweltschädlicher herkömmlicher Batterien einsparen.

Für solche Batterien hat Neus Sabaté nur zwei Komponenten einer gewöhnlichen Batterie beibehalten: zwei Elektroden und eine poröse Grundplatte (in diesem Fall aus Papier). Die Flüssigkeit dient als Elektrolyt und das Gerät erfüllt seine Funktion. Das ist viel weniger umweltschädlich als die derzeitigen Batterien. Bisher werden sie hauptsächlich in der medizinischen Diagnostik eingesetzt. Die Forscher arbeiten jedoch an weiteren Anwendungen. Sensoren für Feuchtigkeit oder Temperatur, zum Beispiel.

Mit ihrer Arbeit hat sich Sabaté in Spanien keinen Gefallen getan. Erst 2020 wurde sie mit dem Innovationspreis der Königlichen Spanischen Gesellschaft für Physik ausgezeichnet. Im Jahr 2023 meldete sie mit 80 Patenten die meisten Patente aus Spanien an. Es besteht also kein Zweifel, dass wir noch mehr von ihr hören werden.

Quelle: Agenturen